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"In den Römischen Verträgen zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft wurde vor 50 Jahren die Grundlage für die Friedensordnung gelegt, in der sich die junge Generation in Europa heute in Freiheit und Wohlstand entfalten kann", so JU-Chef Mißfelder. "Die Union kann dabei auf ihre Tradition und Leistung als Europapartei stolz sein." 

Zu den Feierlichkeiten anlässlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vor 50 Jahren am kommenden Wochenende erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

"Nach den Verheerungen zweier Weltkriege, den Irrwegen eines übersteigerten Nationalismus und unter der Bedrohung durch die kommunistischen Regime jenseits des Eisernen Vorhangs haben vor 50 Jahren die Staats- und Regierungschefs der sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande, die entscheidende Wende in der europäischen Politik erreicht. Auf der Grundlage der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl von 1952 wurden mit den Römischen Verträgen die Institutionen geschaffen, die noch heute den Kern der Europäischen Union und der europäischen Friedensordnung bilden.


Es waren vor allem christdemokratische Politiker, wie Konrad Adenauer, Robert Schuman und Alcide de Gasperi, die vor dem Krieg gegen Faschismus und Nationalsozialismus Position bezogen hatten, und die sich nach Wiederherstellung der Demokratie für ein neues Europa im Geist seiner christlich-abendländischen Tradition stark machten. Auf dieser Basis ist die historische Wende zu einem friedlichen und kooperativen Zusammenleben in Europa mit Freiheit und Wohlstand für seine Bürger gelungen. Diese Vision und ihr Erfolg besitzen bis heute eine große Anziehungskraft. Mittlerweile hat die Wirtschaftgemeinschaft der Sechs von einst als heutige  Europäische Union 27 Mitglieder und über 490 Millionen Einwohner.


Seit ihrer Gründung sind CDU und CSU in Deutschland die Europaparteien. Getragen vom christlichen Menschenbild und in freiheitlichem Geist setzt sich die Union für die Weiterentwicklung der Europäischen Union ein. Die Bundeskanzler der CDU, allen voran Konrad Adenauer und Helmut Kohl, haben die Einigung Europas immer als Herzensangelegenheit betrachtet und entscheidend geprägt. Insbesondere die jüngere Generation, die in Frieden und Freiheit aufwachsen kann, empfindet deshalb große Dankbarkeit für die Lebensleistung von Bundeskanzler Helmut Kohl.


Heute steht unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Tradition. Bei ihrem Engagement für eine demokratische und bürgernahe Europäische Union durch einen Verfassungsvertrag, für mehr Integration, Dynamik und Wettbewerb in Europas Wirtschaft sowie für die Geschlossenheit der Europäer im Verhältnis zu unseren Nachbarn und Partnern in der Welt hat sie die volle Unterstützung der Jungen Union Deutschlands."

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