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Mit seiner Warnung, das Potenzial von Biomasse für die Energiegewinnung nicht zu hoch anzusetzen, weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf einen wichtigen Aspekt hin", erklärt der umweltpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Marcel Grathwohl.

Zur Warnung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor überhöhten Erwartungen an die Nutzung von Biomasse erklärt der umweltpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Marcel Grathwohl:
 
"Mit seiner Warnung, das Potenzial von Biomasse für die Energiegewinnung nicht zu hoch anzusetzen, weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf einen wichtigen Aspekt hin. Nicht nur die vielerorts völlig überhöhten Erwartungen an die Anwendungsmöglichkeiten von Biokraftstoffen, sondern auch die mitunter negativen Folgen des Anbaus von Energiepflanzen wie Raps oder Mais für Mensch und Natur werden oft ausgeblendet.
 
Obwohl Biomasse insbesondere wegen seiner guten Speichereigenschaften generell eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Erneuerbaren Energieformen wie Wasserkraft, Windkraft oder Geothermie ist, kann die Ökobilanz durch die intensiv genutzten landwirtschaftlichen Mono-kulturen, die in den vergangenen Jahren durch die erheblich gestiegene Größe der Anbauflächen entstanden sind, negativ ausfallen. Zudem tritt der Anbau von Energiepflanzen zunehmend in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung.
 
Die Forderung des BUND, die Verwendung von Altholz, Bioabfall sowie ungenutzten Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie zu verstärken und gleichzeitig auf die ungehemmte Ausweitung des Biomasseanbaus zu verzichten, ist zu begrüßen. Da auch Biomasse kein alleiniges Allheilmittel ist, müssen Nutzen und Konsequenzen ihres Einsatzes in einer sinnvollen Relation stehen.
 
Entscheidend ist es, auch zukünftig auf einen ausgewogenen Energiemix zu setzen, bei dem alle Energieträger ihrer Leistungsfähigkeit gemäß berücksichtigt werden. Die ideologisch begründete Ablehnung einzelner Energieträger entspricht nicht dem Gebot einer rationalen und langfristig angelegten Energiepolitik. Daher ist es für die Sicherung der deutschen Energieversorgung notwendig, die Energieformen nicht gegeneinander auszuspielen."

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