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"Der G8-Gipfel in Heiligendamm ist ein globales Dialogforum bei dem über die Hälfte der Weltbevölkerung vertreten ist. Deshalb und angesichts von Themen wie globale Umwelpolitik, Armutsbekämpfung oder Stabilität der Finanzmärkte ist die undifferenzierte, teils gewalttätige Antihaltung vieler Gipfelgegner unverständlich. Sie schadet auch dem friedlichen Einsatz vieler Demonstranten für ganz konkrete Anliegen", so JU-Bundesvorstandsmitglied Matthias Horn.

Im Hinblick auf die morgen in Rostock stattfindende Demonstration von Globalisierungsgegnern und auf den kommende Woche beginnenden G8-Gipfel im Ostseebad Heiligendamm erklärt das Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union Deutschlands aus Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Horn:

"Das Treffen der sieben führenden Industrienationen und Russlands in Heiligendamm kann ein wichtiger Schritt zur Eindämmung weltweiter Ungleichheiten, zur Intensivierung des Umweltschutzes und zur friedlichen Beilegung von Konflikten sein. Aus Sicht der Jungen Union Deutschlands bietet eine gerechte Globalisierung, die soziale Mindeststandards berücksichtigt, gerade für Entwicklungsländer die Chance, verstärkt an der dynamischen Weltwirtschaft teilzuhaben und dadurch die eigenen Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.


Die Teilnahme der Staatspräsidenten Brasiliens, Chinas, Mexikos und Südafrikas, des indischen Premierministers sowie der Präsidenten fünf weiterer afrikanischer Länder zeigt, dass die Herausforderungen im Dialog zwischen den G8-Mitgliedern und den Schwellen- bzw. Entwicklungsländern angegangen werden. Dass unter dem Motto ,Wachstum und Verantwortung' insbesondere die Themen Klima- und Umweltschutz, Afrika sowie wirtschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt der Beratungen stehen, unterstreicht den Anspruch des weltweiten Miteinanders. Der Protest vieler Globalisierungsgegner gegen das Treffen geht daher inhaltlich ins Leere.


Obwohl friedliche Demonstrationen in einem freiheitlichen Gemeinwesen legitim sind, darf dieses wichtige Grundrecht nicht missbraucht werden. Die Ausschreitungen in Hamburg sowie diverse Brandanschläge in den vergangenen Wochen belegen das hohe Gewaltpotenzial militanter Gruppen. Alle Parteien müssen sich deshalb klar von solchen gewalttätigen Protesten distanzieren. Es ist unerträglich, dass insbesondere Verbände wie ,solid', die der Linkspartei nahe stehen, den G8-Gipfel diffamieren und zu massiven Störungen aufrufen. Es ist zudem ein Skandal, dass die Deutsche Bahn AG nach Aufforderung durch das ,Anti-G8-Bündnis' einen Sonderzug zu der für morgen in Rostock geplanten Großveranstaltung gegen das Treffen einsetzt.


Deutschland hat in diesem Jahr den G8-Vorsitz sowie zugleich die EU-Ratspräsidentschaft inne. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm ist daher nicht nur für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, sondern für unser Land insgesamt eine große Chance, sich als guter Gastgeber zu präsentieren."

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