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Zu den Ergebnissen des zweiten Integrationsgipfels erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Die Ergebnisse des gestrigen Integrationsgipfels sind ein wichtiger Schritt zu einem stärkeren Miteinander in unserer Gesellschaft. Insbesondere die Verständigung auf einen ,Nationalen Integrationsplan' wird dazu beitragen, die Bildungschancen und Perspektiven der Migranten in Deutschland erheblich zu verbessern. Die rund 400 Selbstverpflichtungen, auf die sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit Migrantenorganisationen, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, Kirchen und weiteren gesellschaftlichen Interessengruppen geeinigt haben, bieten Orientierung und Hilfe für die Eingliederung der hier lebenden Zuwanderer.
 
Dank der Anstrengungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatsministerin Maria Böhmer ist es durch die beiden Gipfel gelungen, erstmals ein breites Spektrum von Entscheidungsträgern aus Politik, Religionsgemeinschaften und Vereinen zum intensiven Gedankenaustausch zusammenzubringen. Der Ansatz, miteinander über die Integrationsherausforderungen zu diskutieren und auch offen Probleme zu benennen, ist der richtige Weg, um Vorbehalte abzubauen. Den Grundsatz, dass Integration ein beiderseitiges Fördern und Fordern sowie die Bereitschaft der Migranten, sich zum Wertekanon unserer Gesellschaft zu bekennen, voraussetzt, hat die Bundesregierung zu Recht klar als Leitlinie der Gespräche formuliert. Zudem wurde erneut deutlich, dass das rasche und selbstständige Erlernen der deutschen Sprache die Grundbedingung für eine gelingende Integration ist. Daher ist es erfreulich, dass nun zusätzliche Mittel für die Sprachförderung bereitgestellt werden.
 
Umso unverständlicher ist angesichts dieser Fortschritte die Haltung türkischer Verbände, das Treffen zu boykottieren, um damit ihren überzogenen und irreführenden Forderungen nach einer nachträglichen Änderung des bereits von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Zuwanderungsgesetzes Ausdruck zu verleihen. Mit der Verweigerung des Dialogs haben diese Gruppen gezeigt, dass sie nicht konstruktiv an einer besseren Integration mitwirken wollen. Damit stellen sich die Verbände selbst ins gesellschaftliche Abseits und machen sich als Partner für den weiteren Integrationsprozess unglaubwürdig."

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