Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Anlässlich des 46. Jahrestages des Mauerbaus am 13. August 1961 erklärt das Berliner Mitglied des Bundesvorstandes, der Landesvorsitzende der Jungen Union, Florian Drach:
 
"Der 13. August mahnt uns, die Schließung der innerdeutschen Grenze und den Bau der Mauer niemals zu vergessen. Das menschenverachtende Bauwerk aus Mauer und Stacheldraht, das Deutschland und Europa teilte, war der Versuch der SED-Machthaber um Walter Ulbricht, Erich Mielke und Erich Honecker, den Drang der Menschen in der DDR nach Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie zu unterdrücken. Dabei schreckten sie nicht einmal vor dem Schießbefehl zurück, wie das jetzt erneut veröffentlichte Dokument des Ministeriums für Staatssicherheit belegt. Wie die friedliche Überwindung von Mauer und Stacheldraht am 9. November 1989 zeigt, war der Wunsch der Bürger nach Freiheit stärker als das kommunistische Joch.
 
Am 46. Jahrestag des Mauerbaus gedenkt die Junge Union der Opfer der stalinistischen Unterdrückung und der hunderten Toten, die bis 1989 an der innerdeutschen Grenze ihr Leben ließen. Seit ihrer Gründung hat sich die Junge Union stets für die Durchsetzung demokratischer und rechtsstaatlicher Prinzipien und die deutsche Einheit engagiert. Die erste Generation der JU-Mitglieder in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) war Ende der 40er Jahre unmittelbar von den kommunistischen Zwangsmaßnahmen und Unrechtsurteilen betroffen, ehe die Junge Union im Osten Deutschlands schließlich 1948 ganz verboten wurde. Nicht wenige Aktivisten der Jungen Union in der SBZ wurden damals verschleppt und in sowjetische Arbeitslager verbracht. Ihr Schicksal ist oft noch immer ungeklärt.
 
Es ist uns eine bleibende Verpflichtung, die Erinnerung an die Opfer und die Untaten der SED-Diktatur wachzuhalten. Dass in der deutschen Hauptstadt Berlin die Erben der SED an der Regierung beteiligt sind, ist angesichts der verbrecherischen Vergangenheit dieser Partei ein Skandal für unsere Demokratie. Die Linkspartei hat sich niemals kritisch mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt, sondern relativiert und verteidigt bis heute das Unrechtsregime in der DDR. Als politische Organisation der Ewiggestrigen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnt und einen radikalen "Systemwechsel" anstrebt, darf sie für alle demokratischen Kräfte niemals ein politischer Partner für Koalitionen sein. Gerade am Jahrestag des Mauerbaus zeigt sich, welche Folgen die menschenverachtende Ideologie des Kommunismus nach sich zieht."

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0