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Zur Veröffentlichung des OECD-Berichts "Bildung auf einen Blick 2007" erklärt der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Tom Zeller:
 
"Die im jüngsten OECD-Bericht ,Bildung auf einen Blick 2007" geäußerte Kritik am deutschen Bildungswesen, die sich insbesondere gegen die geringe Quote von Hochschulabsolventen sowie die Mehrgliedrigkeit des Schulsystems richtet, verkennt die bildungspolitischen Fortschritte der vergangenen Jahre. Mit ihrer größtenteils von Voreingenommenheiten und Fehlurteilen geprägten Studie trägt die OECD nicht zur sachlichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Bildungsbereich bei.
 
Obwohl der Bericht richtigerweise auf die zu geringe Anzahl von Studenten in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern in Deutschland hinweist, zieht die OECD daraus die falschen Schlüsse. So wird in der Betrachtung das leistungsfähige duale Ausbildungssystem vernachlässigt, das einen Großteil der jungen Menschen außeruniversitär für das Berufsleben qualifiziert und damit den Bedarf an Facharbeitern deckt. Dennoch bleibt gerade die Wirtschaft in der Pflicht, kontinuierlich für die Ausbildung des eigenen Nachwuchses zu sorgen und damit Jugendlichen gute Startchancen zu bieten. Zudem muss das von Bundesbildungsministerin Annette Schavan bereits formulierte Ziel, mindestens 40 Prozent eines Jahrgangs für ein Hochschulstudium zu gewinnen, durch konkrete Fördermaßnahmen unterstützt werden.
 
Die wiederholte Kritik der OECD am mehrgliedrigen Schulsystem in Deutschland übersieht die Spitzenplätze von Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg, die auf klare Leistungsorientierung und Profilbildung an ihren Grund-, Haupt- und Realschulen sowie den Gymnasien setzen. Statt die Kinder in gleichmacherischen Gesamt- oder Einheitsschulen zusammenzufassen, muss das gegliederte und vielfältige Bildungswesen gestärkt werden, das nach dem Prinzip des Förderns und Forderns grundlegende kulturelle und soziale Werte vermittelt. Ideologisch gefärbte Konzepte hingegen verschlechtern die Zukunftschancen junger Menschen."

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