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Die Delegierten des Deutschlandtages 2007, der am Freitagabend, den 19. Oktober 2007 im Daimler Atrium am Potsdamer Platz in Berlin mit Reden von JU-Chef Philipp Mißfelder MdB und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers MdL eröffnet wurde, konnten am Samstagvormmitag Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB und den CSU-Vorsitzenden Erwin Huber MdL begrüßen.

In ihrer engagierten Rede plädierte die CDU-Bundesvorsitzende dafür, Menschenrechte vor Wirtschaftsinteressen zu stellen. Hinsichtlich der Grundsatzprogrammdiskussion betonte Merkel die Unterschiede zwischen den Unionsparteien und der SPD. Die drei Wurzeln von CDU/CSU und Junger Union, die liberale, die konservative und die soziale, müssten gleichwertig nebeneinander stehen. Die Basis für das gemeinsame Engagement sei das christliche Bild vom Menschen, so die Bundeskanzlerin.


Insbesondere die Aussagen der CDU-Chefin zur Außenpolitik fanden große Zustimmung in den Reihen der Delegierten. Die Trennung zwischen Innen- und Außenpolitik gehöre der Vergangenheit an, aus diesem Grund müsse angesichts neuer Terrordrohungen über einen Einsatz der Bundeswehr im Innern diskutiert werden. Bei schweren Verdachtsmomenten sei es unumgänglich, Online-Durchsuchungen durchzuführen, so Bundeskanzlerin Merkel.  Das deutsche Engagement in Afghanistan bezeichnete sie als einen unverzichtbaren Beitrag zur Stärkung der Menschenrechte und der Demokratie sowie zur Sicherheit Deutschlands.


CSU-Chef Erwin Huber MdL sprach sich für ein konsequenteres Vorgehen gegen radikale Kräfte aus. Im Bezug auf die SED-PDS-Nachfolgepartei Die Linke kündigte Huber an, dass die CSU den nächsten Bundestagswahlkampf mit der Überschrift "Freiheit statt Sozialismus" bestreiten werde. Besorgt zeigte sich der bayerische Staatsminister der Finanzen über die schwindende Pressefreiheit in Russland. Die Äußerungen des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder über "lupenreine Demokraten" hätten sich als Trugschluss erwiesen.


Huber betonte weiterhin, es müsse das Ziel der Unionsparteien sein, bei den anstehenden Landtagswahlen und bei der Bundestagswahl 2009 möglichst starke Ergebnisse zu erzielen. Der Jungen Union bot der neugewählte CSU-Chef eine Fortsetzung der engen und vertrauensvollen Arbeit an.

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