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Anlässlich des heute in Mainz unter dem Motto "Nachhaltigkeit als langfristiges Politikziel" beginnenden Deutschlandrates der Jungen Union erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und Dr. Andreas Scheuer MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung:
 
"Das Prinzip der Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Politik zu verankern, ist aus Sicht der Jungen Union unverzichtbar. Nachhaltigkeit steht für einen integrativen, globalen Politikansatz, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie die Welt der künftigen Generationen aussehen soll. Nachhaltigkeit versucht, die Interessen aus Umweltschutz, wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und sozialer Verantwortung bestmöglich zusammenzuführen. Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ist dabei ein enorm wichtiger Aspekt. Keine Generation darf auf Kosten ihrer Kinder und Enkelkinder leben. Deswegen stellt die Junge Union auf ihrem Deutschlandrat in Mainz die Beschlussvorlage ,Schulden abbauen, Wachstum stärken. Forderungen der jungen Generation an eine nachhaltige Finanzpolitik' in den Mittelpunkt ihrer Beratungen.
 
In ihrem Papier fordert die Junge Union, Politik nach dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit, vor allem unabhängig von den Zeitzwängen der Legislaturperioden, auszurichten. Drei Maßnahmen sind dabei zentral: Erstens die dauerhafte Senkung der Steuer- und Abgabenlast für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Zweitens die Rückführung der Neuverschuldung, ohne die Wachstumsfaktoren zu vernachlässigen. Und drittens die Erhöhung öffentlicher Investitionen insbesondere in den Bereichen Bildung und Forschung sowie zur Verbesserung der Infrastruktur.
 
Diese Forderungen der Jungen Union stehen in einem engen Zusammenhang mit den Positionen von CDU und CSU im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung. Die Unionsfraktion setzt sich in diesem Gremium mit Nachdruck für die feste Verankerung des Leitbildes der nachhaltigen Entwicklung im politischen Alltag ein. Dazu zählt vor allem die Einführung einer konsequenten und transparenten Nachhaltigkeitsprüfung, die Bestandteil der heute noch unzureichend angewandten Gesetzesfolgenabschätzung werden soll.
 
Im Rahmen des Deutschlandrates werden die Delegierten mit weiteren Experten wie dem Landesvorsitzenden der CDU Rheinland-Pfalz und Chef der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf MdL, dem Vorsitzenden des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung, Dr. Günter Krings MdB, und dem Chefvolkswirt der Deutsche Bank Gruppe, Professor Dr. Norbert Walter, diskutieren."

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