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Zur Eröffnung der Grünen Woche am heutigen Abend in Berlin erklärt der Vorsitzende der Kommission für Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Umwelt der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Marcel Grathwohl:
 
"Die Stärkung des deutschen Weinbaus ist ein wichtiger Aspekt deutscher Agrarpolitik, um die Zukunft dieser jahrtausendealten Kulturtechnik zu sichern. Wein aus deutschen Landen stand und steht für höchste Qualität. Dies beweisen auch die steigenden Absatzzahlen im Ausland. Die Durchsetzung deutscher Interessen, insbesondere der Kernforderungen bei den Anpflanzungsrechten und den Weinbereitungsverfahren, auf der Sitzung des Agrarrats der Europäischen Union zur Reform der Weinmarktordnung durch Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) ist ein wichtiger Schritt, unsere einzigartige Weinkultur zu erhalten. Dies unterstützen wir ausdrücklich.
 
Kernelemente der Reform der europäischen Weinmarktordnung sind die Abschaffung von EU-Interventionsmöglichkeiten und die Umwidmung von Finanzmitteln. Die damit verbundene Schaffung eines nationalen Finanzrahmens, innerhalb dessen jeder Mitgliedsstaat die jeweils effektivsten Maßnahmen auswählen kann, trägt gerade den regionalen Bedürfnissen vermehrt Rechnung. Mit der Ausweitung der Förderung auf Vorhaben zur Umstrukturierung oder zur Verbesserung der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung sowie des Absatzes ist einem wichtigen deutschen Wunsch entsprochen worden. Die Prinzipien Regionalität und Originalität werden gestärkt, so dass deutsche Spezialitäten - etwa bestimmte Flaschenformen wie der Bocksbeutel, die Herstellung von Fruchtweinen wie dem Apfelwein oder die Verwendung der Bezeichnung "Sekt" für Qualitätsschaumweine - erhalten bleiben. Damit werden deutsche Weinbautraditionen mit ihrem Qualitätsweinsystem bewahrt.
 
Auch die Verschiebung der Liberalisierung des Rebenanbaus auf das Jahr 2015 sowie die Fortsetzung des Systems der Pflanzrechte bis zum Jahr 2018 sichern die bestehenden Weinbauflächen in Deutschland. Dies schafft nicht nur für die Weinwirtschaft, sondern auch für nachgelagerte Wirtschaftssektoren wie den Tourismus und die Gastronomie mit hunderttausenden von Arbeitsplätzen verlässliche Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung muss nun darauf achten, dass der Ministerratsbeschluss auch korrekt von der EU-Kommission umgesetzt wird."

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