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Zum Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Recip Erdogan, in Deutschland rein türkische Schulen und Universitäten einzuführen, erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, André Stolz:

"Der Vorschlag des türkischen Ministerpräsidenten Recip Erdogan, in Deutschland rein türkische Schulen und Universitäten einzuführen, ist absurd. Seine Äußerungen zeigen, dass er und seine islamistisch-orientierte AK-Partei nicht an einer Integration türkischer Mitbürger in Deutschland interessiert sind. Statt türkischen Jugendlichen bessere Bildungs- und Berufschancen hierzulande zu eröffnen, würde gesonderter, türkischsprachiger Unterricht an Schulen und Universitäten zu Desintegration und womöglich zu Parallelgesellschaften führen.

Noch während des Besuchs Recip Erdogans in Deutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel richtigerweise den Vorstoß klar zurückgewiesen. Seit ihrem Wahlsieg arbeitet die AK-Partei daran, die Türkei zu einem islamischen Land umzugestalten. Die Aufhebung des Kopftuchverbotes an türkischen Universitäten ist ein weiterer Beleg für die Abkehr der Türkei von den laizistischen Prinzipien von Staatsgründer Kemal Atatürk. Durch die jüngsten Äußerungen Recip Erdogans wird erneut deutlich, dass die Türkei nicht Mitglied der europäischen Wertegemeinschaft ist. Deswegen ist dieses Land auch keinesfalls reif, der Europäischen Union beizutreten.

Dabei ist Deutschland durch verschiedene Initiativen auf Bundes- und Landesebene wie den Islamgipfel oder die Einführung intensiver Sprachförderung schon im Kindergarten, wie sie etwa in Hessen durch Ministerpräsident Roland Koch vorbildlich vorangetrieben wird, auf dem richtigen Weg, die Integration seiner ausländischen Mitbürger zu verbessern.

Da das Erlernen der deutschen Sprache der Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft ist, muss es statt separater türkischer Institutionen mehr Miteinander und Offenheit statt Abschottung geben."

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