Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Anlässlich der Entscheidung über das Stammzellengesetz im Deutschen Bundestag am morgigen Freitag erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

"Die Änderung des Stammzellengesetzes steht morgen im Deutschen Bundestag zur Abstimmung. Die Entscheidung über die Zukunft der Stammzellenforschung ist wegen ihrer ethischen Dimension eine Gewissensfrage. Ich werde als einer der Erstunterzeichner des Gesetzentwurfes von Hubert Hüppe MdB gegen die Ausweitung der Forschung an embryonalen Stammzellen stimmen. Unser Gesetzentwurf sieht ein vollständiges Verbot der embryonalen Stammzellenforschung vor.


Bereits auf dem Deutschlandtag im Oktober 2007 in Berlin haben sich die Delegierten der Jungen Union klar für den Schutz des ungeborenen Lebens ausgesprochen und sich gegen eine Aufhebung oder Verschiebung des geltenden Stichtages im Stammzellengesetz entschieden. Nach Auffassung der Jungen Union beginnt menschliches Leben und dessen Schutzwürdigkeit bereits mit der Vereinigung von Samen und Eizelle. Diese Auffassung stellt eine unmittelbare und konkrete Folge des Bekenntnisses zur unveräußerlichen Würde jedes Menschen und unseres christlichen Bildes vom Menschen dar. Daher findet sich der Schutz des Lebens auch in den Grundsatzprogrammen von Junger Union, CDU und CSU.


Für den Embryonenschutz bedeutet dies, dass der Mensch nicht erst durch Entwicklung zum Menschen wird, sondern von Anfang an die unveräußerliche Menschenwürde besitzt. Die morgige Entscheidung berührt die Frage der menschlichen Würde und des christlichen Menschenbildes unmittelbar.


Die geltende Stichtagsregelung schränkt die Freiheit der Forschung und die Entwicklung von Stammzelltherapien nicht ein. Gerade in Deutschland können wir uns auf die ethisch unbedenkliche adulte Stammzellenforschung und ihre Therapieansätze konzentrieren, um die vielversprechende Entwicklung in diesem Forschungsbereich voranzutreiben. Bei der Forschung mit adulten Stammzellen besitzt Deutschland einen weltweiten Forschungsvorsprung, den es mit weiteren Investitionen auszubauen gilt.�

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0