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Zur aktuellen Debatte über die Alterssicherung erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, ihr stellvertretender Bundesvorsitzender Johannes Pöttering aus Niedersachsen und ihr sozialpolitischer Sprecher Dr. Marc Tenbücken aus Bayern:
 
"Die Junge Union Deutschlands setzt sich entschieden für die Stärkung der Interessen der jungen Generation ein. Die unionsgeführte Bundesregierung hat zwar mehr für junge Familien getan als jede Regierung zuvor. Dieser Kurs muss aber auch in der Rentenpolitik Niederschlag finden. Daher fordern wir, dass die aktuelle Debatte auch die Leistungsträger der Gesellschaft in den Blick nimmt.
 
Wir setzen uns für diejenigen ein, die morgens früh aufstehen, zur Arbeit gehen, eine Familie gründen, Kinder erziehen und sich dafür zerreißen. Diese wirklichen Leistungsträger müssen mehr Spielraum für ihre Eigenvorsorge haben, beispielsweise für die Riester-Rente. Daher fordert die Junge Union auf Basis der Leipziger Parteitagsbeschlüsse der CDU von 2003, dass junge Familien im Steuerrecht durch die Anhebung des Grundfreibetrags auf 8000 Euro pro Person spürbar entlastet werden. Bislang können junge Familien aufgrund der starken Belastung durch die hohen Sozialabgaben und Steuern nur wenig für die Zukunft vorsorgen.
 
Die Nachhaltigkeit in der Rentenversicherung darf nicht verloren gehen. Daher halten wir an der Rente ab 67 fest und wollen keine weiteren Ausnahmen zulassen. Auch der sogenannte Riester-Faktor muss wieder Geltung finden, wie es die Bundesregierung für das Jahr 2010 angekündigt hat.
 
Die Vorschläge des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zur Rente für Geringverdiener bewegen sich auf Basis der Leipziger Parteitagsbeschlüsse. Die Junge Union hat die gesamten Reformbeschlüsse unterstützt. Wir fordern eine schlüssige Finanzierung, die nicht ausschließlich die jungen und zukünftigen Beitrags- und Steuerzahler belastet. Wir wollen Verlässlichkeit in den sozialen Sicherungssystemen und eine gerechte Verteilung kommender Belastungen auf Jung und Alt. Dazu gehört auch der Schutz vor Altersarmut der jungen Generation."

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