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Zur grundsätzlichen Verständigung über die stärkere Kapitalbeteiligung von Mitarbeitern am eigenen Unternehmen erklärt die wettbewerbspolitische Sprecherin der Jungen Union Deutschlands, Anne Schäfer:
 
"Die Junge Union Deutschlands begrüßt die Einigung der Großen Koalition, Mitarbeiter künftig stärker am Kapital ihres Unternehmens und damit auch am Gewinn ihres Arbeitgebers zu beteiligen. Dass der Erwerb von Kapitalanteilen am eigenen Betrieb durch einen von 135 Euro auf 360 Euro jährlich erhöhten Steuerfreibetrag gefördert soll, ist ein wichtiger Fortschritt, da damit die Arbeitnehmer trotz einer gebremsten Lohnentwicklung von steigenden Unternehmensgewinnen profitieren und zugleich die Möglichkeiten zur Altersvorsorge erweitert werden.
 
Durch diese Form der Unternehmensbeteiligung wird die Eigenkapitalbildung von Firmen erleichtert und die Verfügung über den Faktor Kapital verbreitert. Der Investivlohn bietet künftig eine zusätzliche Chance, die Arbeitnehmer besser an den Einkünften aus Kapitalvermögen zu beteiligen. Zusammen mit der ebenfalls vorgesehenen Anhebung des Fördersatzes für vermögenswirksame Leistungen, die in Beteiligungen angelegt werden, festigt der Investivlohn die Bindung der Arbeitnehmer an ihr Unternehmen und damit das Vertrauen in das Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft.
 
Die Vorteile des Investivlohns dürfen jedoch nicht durch komplizierte Regelungen gemindert werden. Hier ist die Große Koalition in der Verantwortung, ein attraktives und finanzierbares Konzept der staatlichen Förderung vorzulegen. Denn es muss aus unserer Sicht das Ziel sein, die Steuer- und Abgabenlast zu senken und gerade jungen Familien wieder mehr Spielräume zur Vermögens- und Eigentumsbildung sowie zur frühzeitigen Eigenvorsorge zu geben."

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