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Zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am morgigen Samstag erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Am 10. Mai 1933 verbrannten Anhänger der Nationalsozialisten auf Initiative des "Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda" deutschlandweit zehntausende Bücher und Schriften. In aller Öffentlichkeit gingen Werke von Autoren wie Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Heinrich Heine, Erich Kästner, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Heinrich Mann, Carl von Ossietzky, Erich Maria Remarque, Arthur Schnitzler oder Kurt Tucholsky in Flammen auf. In diesen barbarischen Taten zeigte sich bereits kurz nach der Machtübernahme die antisemitische und menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten.
 
Im Zuge der Bücherverbrennungen ergingen Berufsverbote für zahllose jüdische und nichtjüdische Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler. Zeitungen und Zeitschriften mussten ihr Erscheinen einstellen, Verlage wurden aufgelöst. Das Geistes- und Kulturleben in Deutschland nahm unermesslichen Schaden. Die Lücke, die die von den Nationalsozialisten ermordeten oder vertriebenen Menschen hinterließen, konnte niemals geschlossen werden.
 
Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Exzesse, die im singulären Holocaust und im Zweiten Weltkrieg endeten, wachzuhalten, ist deswegen unser bleibender Auftrag als junge Generation. Die Losung "Nie wieder!" ist wie die enge Freundschaft zu Israel fester Bestandteil unseres politischen Handelns geworden. Es ist daher zugleich unsere Verpflichtung, gerade jungen Menschen die Bedeutung von Werten wie Freiheit, Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Humanität und Toleranz zu vermitteln.
 
Seit ihrer Gründung setzt sich die Junge Union Deutschlands entschieden für die Bewahrung der Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie die Verteidigung der Menschenwürde ein. Der hellsichtige Satz Heinrich Heines - "Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen." - darf nie wieder Realität werden."

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