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Zum Beschluss der SPD, einen eigenen Kandidaten für die Wahl des Bundespräsidenten aufzustellen, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Die heutige Erklärung des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, mit Gesine Schwan eine eigene Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten aufzustellen, ist ein deutliches Signal für Rot-Rot. Denn ohne die Stimmen der Linkspartei hätte ein SPD-Kandidat in der Bundesversammlung keine Mehrheit. Die SPD hat damit gezeigt, dass alle Beteuerungen, ein solches Bündnis nicht an-zustreben, falsch waren. Angesichts der katastrophalen persönlichen Umfragewerte ist Kurt Beck nun jedes Mittel recht, um sich an der Macht zu halten.
 
Das Verhalten der SPD zeugt von Respektlosigkeit gegenüber dem Amt des Bundespräsidenten. Die Vorgänge um Gesine Schwan, die sich als Kandidatin aufgedrängt hat, sind beispiellos. Skandalös ist ebenfalls, mit welcher Rücksichtslosigkeit sich Kurt Beck und die SPD-Spitze offen zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei bekennen. Dass die Sozialdemokraten bereit sind, 20 Jahre nach der Maueröffnung mit den Erben der SED auch bundesweit zu paktieren, ist eine neue Qualität und Beleg ihrer politischen Krise.
 
Es ist offensichtlich, dass Kurt Beck die Sozialdemokraten als Parteichef nicht führt, sondern von den linken Kräften innerhalb der SPD getrieben wird. Seine Führungsschwäche ist jedoch auch auf Dauer eine Gefahr für die Stabilität der Großen Koalition, weil die SPD ihre Handlungsfähigkeit vollkommen eingebüßt hat. Sie ist kein verlässlicher und berechenbarer Partner mehr. Wir wollen daher nach der Bundestagswahl die Zusammenarbeit mit der SPD nicht fortsetzen, sondern eine Veränderungskoalition mit unserem Wunschpartner FDP bilden!
 
Union und FDP stehen geschlossen hinter Bundespräsident Horst Köhler und unterstützen eine zweite Amtszeit!"

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