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Zu den Stasi-Vorwürfen gegen den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, erklärt das Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union Deutschlands, Matthias Horn:
 
"Die Junge Union Deutschlands fordert den Fraktionsvorsitzenden der Linkspartei im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, auf, endlich seiner moralischen Verantwortung gegenüber den Opfern des SED-Regimes nachzukommen und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe aufzuklären. Sollten sich die Anschuldigungen bestätigen, muss er sich aus der Politik zurückzuziehen.
 
Wie bereits in seiner Amtszeit als stellvertretender Regierender Bürgermeister und Wirtschaftssenator in Berlin reagiert Gregor Gysi auf Vorwürfe und Kritik erneut mit maßloser Arroganz. Dies zeugt von der Lebensferne und Selbstverliebtheit eines Mannes, der sich zum politischen Moralisten stilisiert und als Interessenvertreter der Ostdeutschen aufspielt. Bis heute hat er weder ehrlich Rechenschaft über seine Arbeit als Anwalt in der DDR noch über seine Verstrickungen in das SED-Regime abgelegt. Während Gysis Tätigkeit kamen vertrauliche Informationen seiner Mandanten in die Hände der Staatssicherheit, was zu schwerwiegenden Folgen führte.
 
Gregor Gysi nutzt die politische Bühne ausschließlich für seine zynische Polemik. Damit versucht er, vom völligen Versagen seiner Partei in den 40 Jahren der DDR-Diktatur abzulenken. Bis heute hat sich die Linkspartei nicht von den Verbrechen des sozialistischen Regimes distanziert oder sich um eine ehrliche Aufarbeitung bemüht. Gysis Verhalten, aber auch die Forderung von Linksparteichef Oskar Lafontaine, Marianne Birthler als Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes abzusetzen, belegen, dass die Linkspartei auch knapp zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer nicht in der freiheitlichen und rechtsstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland angekommen ist."

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