Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Zur Veröffentlichung des Berichts "Bildung in Deutschland 2008" erklärt der bildungspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Tom Zeller:
 
"Der Bildungsbericht 2008, der im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herausgegeben wird, bietet einen wertvollen Einblick in die aktuelle bildungspolitische Situation in unserem Land. So ist beispielsweise das durchschnittliche Kompetenzniveau bezogen auf das Schulalter insbesondere im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich gestiegen. Auch die Arbeitsmarktchancen von Hochschulabsolventen sind deutlich besser geworden: 80 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs finden sofort nach Abschluss eine Beschäftigung. Immerhin 15 Prozent sind anderweitig tätig, z. B. als Promotionsstudenten.
 
Diese Erfolge sind ein Ergebnis der ernsthaften Reformen, die der Bund und die Bundesländer nach dem "PISA-Schock" eingeleitet haben. Gerade deshalb ist es umso beängstigender, dass die SPD im Bildungsbereich eine erneute Ideologisierung vorantreibt. Es ist der jungen Generation nicht zu vermitteln, dass die Sozialdemokraten z. B. die Zwangseinheitsschule anstreben und damit das mehrgliedrige Schulsystem abschaffen wollen!
 
Der aktuelle Bildungsbericht beweist im Gegenteil, dass Reformen am besten innerhalb des bestehenden und bewährten Schulsystems erreicht werden können. Ebenso zeigt der Bericht, wo für den Bund und die Länder noch Handlungsbedarf besteht. So verfügen beispielsweise 2,4 Prozent der 18- bis 25-Jährigen weder über einen Abschluss im Sekundarbereich I, noch durchlaufen sie weitere Stationen innerhalb des Bildungssystems. Zudem ist der Anteil der Bildungsinvestitionen am Bruttoinlandsprodukt rückläufig. Die Ausgaben nahmen zwar zwischen 1995 und 2005 um 13 Milliarden Euro zu, sind aber im Verhältnis zur gesamtwirtschaftlichen Leistung von 6,9 Prozent auf 6,3 Prozent gesunken. Daher sind weitere Anstrengungen bei diesem Zukunftsthema notwendig, die von der Union bei den anstehenden Landtagswahlen in Abgrenzung zur SPD deutlich eingefordert werden müssen."

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0