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Zum Beginn der alliierten Luftbrücke für das von den Sowjets blockierte Berlin vor 60 Jahren erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, sein Stellvertreter André Stolz und der Berliner JU-Landesvorsitzende, Bundesvorstandsmitglied Florian Drach:
 
"Mit ihrer Entscheidung, die durch die sowjetischen Besatzungstruppen eingeschlossenen Berliner im Westteil der Stadt aus der Luft mit Lebensmitteln und Gütern wie Kohle, Benzin oder Medikamenten zu versorgen, setzten sich die drei Westalliierten Großbritannien, Frankreich und insbesondere die Vereinigten Staaten von Amerika vor 60 Jahren für die Freiheit und gegen die kommunistische Unterdrückung ein.
 
Die Luftbrücke festigte den Willen der Berliner, sich niemals der Willkür der kommunistischen Machthaber in der Sowjetischen Besatzungszone beugen zu wollen. Der an die "Völker der Welt" gerichtete Appell des Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter "Schaut auf diese Stadt und erkennt, dass ihr diese Stadt und dieses Volk nicht preisgeben dürft, nicht preisgeben könnt!", verdeutlicht den Durchhaltewillen der Berliner in dieser schweren Zeit.
 
Dank der historisch einmaligen Leistung gelang es, den Westteil Berlins bis zum Zusammenbruch der Blockade im Mai 1949 in rund 278.000 Flügen mit über zwei Millionen Tonnen Fracht zu beliefern. Knapp 80 Menschen auf US-amerikanischer, britischer und deutscher Seite verloren bei ihrem Einsatz für die Freiheit der Berliner Bevölkerung ihr Leben. Die Junge Union Deutschlands wird ihr Andenken stets in Ehren halten.
 
Bis heute festigt die Erinnerung an das Ereignis der Luftbrücke die tiefe Verbundenheit der Deutschen zu unseren westlichen Freunden. Längst sind aus den Besatzern Verbündete geworden, die sich weltweit für Frieden, Freiheit und gegen Unterdrückung einsetzen. Daran auch in Zukunft anzuknüpfen und diese Partnerschaft zu bewahren, wird Aufgabe der jungen Generation sein.
 
Dass heute, 60 Jahre nach Beginn der Luftbrücke, mit der Linkspartei die Erben der DDR-Diktatur im Berliner Senat Verantwortung tragen, ist jedoch Anlass zur Sorge. Die SED-Fortsetzungspartei weigert sich bis heute, ihre eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. Dieses geschichtsvergessene Verhalten ist insbesondere angesichts des heutigen Luftbrückengedenkens beschämend."

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