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Zum Beschluss der Schiedskommission der SPD Nordrhein-Westfalen, den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister und früheren nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement aus der Partei auszuschließen, erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Der Ausschluss Wolfgang Clements aus der SPD ist ein desaströses Zeichen! Die SPD hat sich damit endgültig von der früheren Reformpolitik Gerhard Schröders, für die Wolfgang Clement wie kein anderer steht, verabschiedet. Dies zeigt erneut den Linksrutsch innerhalb der Sozialdemokratie.
 
Mit Wolfgang Clement verliert die SPD nicht nur einen ihrer profiliertesten Wirtschaftspolitiker, sondern auch den letzten Vertreter eines vernünftigen Kurses in der Energiepolitik. Dass die SPD jegliche Kompetenz in der Wirtschafts- und Energiepolitik verloren hat, ist ein Beleg für die programmatische Schwäche dieser Partei.
 
Der Vorgang Clement sagt viel über die innerparteiliche Demokratie in der SPD aus. Dass jemand wie Wolfgang Clement mit seiner Sachkompetenz seine Meinung in dieser Partei nicht mehr frei sagen darf, ist skandalös. Offene Diskussionen sind in der SPD nicht mehr erwünscht, sondern werden als parteischädigend bezeichnet. Die Sozialdemokraten sollten sich gut überlegen, den Ausschlussbeschluss zurückzunehmen. Die heutige Entscheidung wird der SPD jedenfalls nicht aus ihrer Krise helfen."

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