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Anlässlich der Ankündigung der hessischen SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti, erneut Gespräche mit der Linkspartei über eine parlamentarische Zusammenarbeit führen zu wollen, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union Deutschlands, André Stolz:
 
"Mit ihrem Versuch, offen mit der Linkspartei über eine Zusammenarbeit zu verhandeln, bricht Andrea Ypsilanti erneut ihr Wort. Nachdem sie im hessischen Landtagswahlkampf noch versichert hatte, keine Koalition mit den Erben der SED einzugehen, strebte sie anschließend vergeblich ein rot-rot-grünes Bündnis an. Obwohl die Bürger Hessens dieses peinliche Schauspiel nicht vergessen haben, wiederholt nun Andrea Ypsilanti ihr Vorgehen aus reinem Machtwillen.
 
Besonders geschmacklos ist Ypsilantis Ankündigung, am 13. August im SPD-Landesvorstand die Weichen für eine engere Kooperation mit den Grünen unter Einbeziehung der Linkspartei zu stellen. Dass darüber ausgerechnet am 47. Jahrestag des Mauerbaus entschieden werden soll, zeugt von Geschichtsvergessenheit und Instinktlosigkeit. Die SED-Fortsetzungspartei "Die Linke", die sich bis heute weigert, das Unrecht der DDR-Diktatur aufzuarbeiten, darf für demokratische Kräfte kein Partner sein!
 
Offen ist, ob es Andrea Ypsilanti diesmal gelingt, sich in Partei und Fraktion durchzusetzen. Zu hoffen bleibt, dass dank einiger aufrechter Sozialdemokraten, die ihrem SED-Kurs nicht zustimmen können, Hessen und Deutschland ein derartiges Bündnis 19 Jahre nach dem Zusammenbruch der SED-Diktatur erspart bleibt. Dass die Bundes-SPD unter ihrem Vorsitzenden Kurt Beck anscheinend nicht willens ist, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei zu verhindern, belegt den verheerenden Zustand der SPD.
 
Die vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Roland Koch geleitete Landesregierung ist zusammen mit der FDP zurzeit der einzige Garant dafür, dass Hessen politisch handlungsfähig und berechenbar bleibt. Eine rot-rote-grüne Koalition hingegen würde dem Land sowie der demokratischen Kultur schweren Schaden zufügen und das Vertrauen der Bürger in die Politik verspielen."

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