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Zur heutigen bundesweiten Aktion der Jungen Union anlässlich des 47. Jahrestages des Mauerbaus durch die SED-Führung erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Als DDR-Grenztruppen und Pioniere der Nationalen Volksarmee mit der Rückendeckung der sowjetischen Führung in Moskau am Morgen des 13. August 1961 damit begannen, sämtliche Verkehrsverbindungen zwischen Ost und West abzuriegeln, wurde der verbrecherische Charakter des sozialistischen "Arbeiter- und Bauernstaates" deutlich. Unter den Augen der Weltöffentlichkeit errichteten Bauarbeiter im Auftrag der SED-Diktatur eine Mauer, die Deutschland und die Welt 28 Jahre teilen sollte. Hunderte Bürger aus dem Osten Deutschlands bezahlten ihre Sehnsucht nach Freiheit und Demokratie mit dem Leben. Dieser Opfer, zu denen auch Fluchthelfer aus der Bundesrepublik gehören, gedenkt die Junge Union am Jahrestag des Mauerbaus bei ihrer bundesweiten Aktion vor den Geschäftsstellen der SED-Fortsetzungspartei "Die Linke" mit Transparenten und einer symbolischen Mauer.
 
Es ist ein zentrales Anliegen der Jungen Union, den Mauerbau und die deutsche Teilung niemals zu vergessen. Gerade die junge Generation muss wissen, dass die DDR kein Sozialparadies, sondern eine menschenverachtende Diktatur mit Todesstrafe, Schießbefehl und Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit war. Daher fordert die Junge Union, in den Schulen endlich umfassend über die Geschichte der DDR und die Verbrechen der SED aufzuklären. Dazu könnten beispielsweise regelmäßige und für Schüler kostenlose Besuche in Gedenkstätten und Museen, die an das DDR-Unrecht erinnern, dienen. Erst kürzlich belegte eine Studie des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin das frappierende Unwissen vieler Schüler über die Unterdrückungsmechanismen des sozialistischen Regimes. Dass nicht wenigen Jugendlichen der diktatorische Charakter der DDR unbekannt ist, muss unsere demokratische Gesellschaft alarmieren.
 
Die Junge Union blickt auf Jahrzehnte des Protests gegen den Mauerbau und für die Einheit zurück. Während viele in der SPD den Traum der Wiedervereinigung längst aufgegeben hatten wiesen Mitglieder der Jungen Union mit Mahnwachen und Demonstrationen immer wieder auf die unmenschliche Politik der sozialistischen Machthaber in Ost-Berlin hin. In dieser Tradition stehen auch die heutigen, bundesweiten Kundgebungen der Jungen Union vor den Geschäftsstellen der Linkspartei. Bis heute verweigert sich die Linkspartei einer umfassenden Aufarbeitung der DDR-Diktatur und der Verbrechen, die im Namen der SED und der allgegenwärtigen Staatssicherheit begangen wurden. Stattdessen lenken Altkader wie Gregor Gysi oder Lothar Bisky an führender Stelle die Politik der SED-Erben. Der 47. Jahrestag des Mauerbaus mahnt uns, dass sozialistische Allmachtsphantasien nicht zu Gerechtigkeit und Freiheit, sondern zu Armut und Unterdrückung führen."

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