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Zum morgigen 40. Jahrestag der Niederschlagung der Reformbewegung in der Tschechoslowakei (CSSR) durch Truppen des Warschauer Paktes erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Als in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei einmarschierten und sowjetische Panzer die Reformbemühungen der Regierung um Alexander Dubcek blutig niederwalzten, scheiterte auch die Vorstellung, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" schaffen zu können. Am 40. Jahrestag der Niederschlagung des "Prager Frühlings" gedenkt die Junge Union Deutschlands der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft.
 
Einmal mehr zeigte die Geschichte, dass marxistische Heilsversprechen nur in einem abgeschotteten Terrorstaat zu verwirklichen sind. Dessen war sich auch die Führung der DDR bewusst, weshalb sie im Sommer 1968 - sieben Jahre nachdem sie mit dem Bau der Mauer der eigenen Bevölkerung endgültig die Freiheit geraubt hatte - besonders aggressiv auf eine Intervention Moskaus drängte. So schrieb der Generalsekretär der KPdSU, Leonid Breschnew, in einem Vermerk, die ostdeutsche Staats- und Parteiführung, vor allem SED-Chef Walter Ulbricht, sei enttäuscht, weil die Sowjets ihrem sozialistischen Bruderstaat DDR nicht erlaubt hätten, an den militärischen Aktionen in der CSSR teilzunehmen.
 
Während Mitglieder der Jungen Union 1968 vor der sowjetischen Botschaft in Bonn gegen die rücksichtlose Intervention des Warschauer Paktes in der CSSR demonstrierten, wurden sie sowohl von Seiten der ostdeutschen Kadersozialisten als auch von den gewaltbereiten Teilen der westdeutschen 68er Bewegung, denen die Freiheitsbestrebungen in Osteuropa völlig gleichgültig waren, diffamiert. Insofern erweist sich auch der heutige Pazifismus der SED-Fortsetzungspartei "Die Linke" vor dem Hintergrund der historischen Erfahrung als bloßes Lippenbekenntnis. Dagegen hat der Spruch des damals verwendeten Plakats der Jungen Union bis heute nichts von seiner war-nenden Wirkung eingebüßt: "Denkt an Prag!""

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