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Zum morgigen 18. Jahrestag der Deutschen Einheit erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Die in Frieden und Freiheit vollendete Deutsche Einheit ist ein Geschenk für alle Bürger. Der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl hat durch sein entschlossenes Handeln die Chance zur Wiedervereinigung genutzt. In Dankbarkeit blicken wir auf das in den vergangenen 18 Jahren Geleistete zurück. Daran haben die Menschen in ganz Deutschland ihren Anteil. Das Zusammenwachsen der jahrzehntelang durch Mauer und Stacheldraht getrennten Landesteile ist dank des Willens aller Deutschen weit vorangeschritten. Es bleibt die Aufgabe gerade der jungen Generation, gemeinsam an einer glücklichen Zukunft für das geeinte Deutschland zu arbeiten. 
 
Insbesondere bei den jungen Menschen muss die Erinnerung daran wachgehalten werden, welche Leidenszeit für Millionen von Ostdeutschen am 3. Oktober 1990 endgültig zu Ende ging. Die DDR war eine Diktatur, die ihre Bürger mit brutalen Mitteln unterdrückt und überwacht hat. Fast 1.000 Tote an der innerdeutschen Grenze und rund 250.000 politische Gefangene belegen dies. Doch die Menschen haben die Gewaltherrschaft der SED und den Kommunismus als Werte zersetzendes System zutiefst abgelehnt. Es war der Freiheitswille der Menschen, der sich ab Mitte des Jahres 1989 überall in Ostdeutschland Bahn brach und schließlich zum Fall der Mauer am 9. November 1989, den ersten und einzigen freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 und dann zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 führte.
 
Um dieses Wissen an die junge Generation weiterzugeben und der Opfer der SED-Diktatur zu gedenken, fordert die Junge Union, dass die Geschichte der deutschen Teilung sowie die Aufklärung über die Verbrechen von SED und Staatssicherheit endlich zentraler Inhalt des Schulunterrichts in ganz Deutschland werden. Zudem müssen die authentischen Orte der Erinnerung, wie beispielsweise die Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, stärker in den Unterricht einbezogen werden. Angesichts des Erstarkens der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke' ist dies dringender denn je."

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