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Im Anschluss rief JU-Chef Philipp Mißfelder im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes zu einem entschiedeneren Vorgehen gegen die SED-Nachfolgepartei "Die Linke" auf. Er bekräftigte den Anspruch der Jungen Union, in den kommenden Wahlkämpfen noch stärker als bisher als "Abteilung Attacke" der Unionsparteien aufzutreten: "Es ist wichtig, trotz der Großen Koalition deutliche Kritik am Kurs der SPD zu üben." Zugleich betonte der Bundesvorsitzende der JU, dass die Union neben dem sozialpolitischen auch den wirtschaftspolitischen Flügel stärken müsse.


Bei der turnusgemäßen Neuwahl des Bundesvorstandes der Jungen Union wurde JU-Chef Philipp Mißfelder, der von den Delegierten zuvor bereits als Kandidat für das CDU-Präsidium nominiert worden war, mit 89,1 Prozent in seinem Amt bestätigt. Es ist das beste Ergebnis seiner Amtszeit. 2002 wurde Mißfelder das erste Mal gewählt. Zum neuen Team im geschäftsführenden Bundesvorstand gehören Dorothee Bär (Bayern), Johannes Pöttering (Niedersachsen), Jörg Rotter (Hessen) und Nina Warken (Baden-Württemberg).


Am Samstagmorgen sprach der Vorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, zu den 1.000 Delegierten, Gästen und Pressevertretern. Wulff rief dabei in Anlehnung an die Erfahrungen aus dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zu mehr Leidenschaft in der Politik auf: "Warum soll denn der Spruch ,Yes, we can' nur für Amerika gelten? Wir haben alle Chancen, unser Land nach vorn zu bringen!"


Stefan Mappus MdL, CDU-Fraktionsvorsitzender im baden-württembergischen Landtag führte danach in den Leitantrag "Handeln. Chancen schaffen." ein. Darin fordert die Junge Union ein schärferes Profil der Union im Wahlkampf und eine harte inhaltliche Auseinandersetzung mit dem linken Spektrum. Auch die Rede von Volker Kauder MdB am Samstagnachmittag begeisterte. So betonte der Unions-Fraktionschef, dass CDU und CSU trotz Großer Koalition die Auseinandersetzung mit der SPD entschlossen führen werde: "Wir werden zeigen, dass die Erfolge der Regierung vor allem den Unionsparteien zu verdanken sind."


Bei seinem ersten großen Auftritt als neuer CSU-Generalsekretär griff auch Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg MdB am Sonntagmorgen die Sozialdemokraten scharf an und warf ihnen vor, um der Macht willen jegliche Wahlversprechen aufzugeben und mit der Linkspartei zu koalieren. Dies dürfe nicht unwidersprochen bleiben.


Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger MdL zeigte sich in der Abschlussrede des Deutschlandtages am Sonntagmittag erfreut darüber, dass der Koalitionsbildungsversuch der hessischen SPD-Vorsitzenden Ypsilanti gescheitert sei: "Endlich hat diese Geisterfahrt ein Ende." Der wirtschaftliche Erfolg Baden-Württembergs sei Beweis dafür, dass eine schwarz-gelbe Koalition eine mehr als überzeugende Alternative zu rot-rot-grüner Utopie ist.


Insgesamt hat der Deutschlandtag in Rust gezeigt, dass die Junge Union auch weiterhin an der programmatischen Ausrichtung der Unionsparteien mitwirken und als Zukunftsflügel von CDU und CSU in die bevorstehenden Wahlkämpfe gehen wird.

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