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Zur heutigen Freilassung des Terroristen Christian Klar erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Nina Warken:
 
"Die heutige Freilassung von Christian Klar ist ein schwerer Tag für alle, die unter dem Terror der RAF gelitten haben. Wir dürfen die Opfer dieser verbrecherischen Organisation niemals vergessen und dürfen bei der Aufarbeitung dieser Taten nicht nachlassen. Gerade für die junge Generation ist es wichtig zu erfahren, wie sich der demokratische Rechtsstaat mit Erfolg gegen die terroristische Bedrohung der Freiheit und Sicherheit unseres Landes gestellt hat.
 
Dass Klar nun auf Bewährung freigelassen wurde, ist nach juristischen Maßstäben formal korrekt. Ob der RAF-Terrorist, der wegen neunfachen Mordes - unter anderen an Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto und Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer - zu lebenslanger Haft verurteilen worden war, jedoch tatsächlich das Ausmaß seiner Verbrechen erkannt hat, weiß nur Klar selbst. In seinen 26 Jahren der Haft hat er niemals Reue gezeigt oder sich von seinen Verbrechen distanziert.
 
Umso wichtiger ist es, dass Klar in den kommenden Monaten keine öffentliche Plattform erhält, um sich zu rechtfertigen oder die Opfer der RAF weiter zu verhöhnen. Hierbei stehen die Medien, insbesondere im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in besonderer Verantwortung. Statt Christian Klar eine Bühne zur Selbststilisierung zu bieten, muss die Erinnerung an die Verbrechen der RAF und das Gedenken an die Opfer wach gehalten werden.
 
Die Junge Union wird sich stets dafür einsetzen, junge Menschen über die Werte unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufzuklären. Auch in Zukunft wird die Junge Union politischem Extremismus jeder Art entschlossen entgegentreten."

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