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Zu den jüngsten israelfeindlichen Äußerungen des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
"Die antiisraelische Hetze des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan ist unerträglich. Damit stellt er sich gegen die Grundwerte Deutschlands und der Europäischen Union. Denn das Existenzrecht Israels zu verteidigen und Solidarität mit Israel zu zeigen, gehört zu den wichtigsten Prinzipien der westlichen Welt. Europa und insbesondere Deutschland stehen zu Israel!
 
Seine jüngsten israelfeindlichen Äußerungen disqualifizieren den türkischen Ministerpräsidenten, weiterhin unparteiisch im Nahostkonflikt zu vermitteln. Erdogan spricht Israel das Recht auf Selbstverteidigung ab. Er ignoriert das Leid der israelischen Zivilbevölkerung und weigert sich, den Terror der Hamas zu verurteilen. Dass der Ministerpräsident in den türkischen Schulen eine Schweigeminute für die palästinensischen Opfer, nicht aber für die Toten und Verletzten auf israelischer Seite anordnet, ist ein Zeichen für seine Einseitigkeit. Wer wie Erdogan nicht in der Lage ist, die Ursache für den Konflikt in Gaza zu erkennen, untergräbt die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei!
 
Im Hinblick auf die Wahlen zum Europäischen Parlament am 7. Juni muss deswegen klar sein, dass die CDU und CSU einen Beitritt der Türkei zur EU ablehnt. Die Türkei darf keine Chance auf eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union haben. Dies wird angesichts der massiven Bedrohung der Religionsfreiheit und des unzureichenden Schutzes religiöser und ethnischer Minderheiten auch das Ergebnis der laufenden Beitrittsverhandlungen sein. Für die Türkei ist daher die privilegierte Partnerschaft der richtige Weg, um als wichtige Brücke zwischen Europa und Vorderasien zu dienen. Doch solange sich die türkische Regierung immer weiter vom freiheitlich-demokratischen Grundkonsens des Westens entfernt, isoliert sie sich selbst und verspielt ihre Chance, eine stabilisierende Rolle in ihrer Region einzunehmen."

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