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Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am heutige 27. Januar erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
"Wir gedenken heute der Opfer des Nationalsozialismus. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann verantwortlich eine friedliche Zukunft in Freiheit und Demokratie gestalten. 64 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ist der Gedenktag insbesondere für die junge Generation Anlass, sich aktiv gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und politischen Extremismus einzusetzen. Angesichts der in jüngster Zeit wieder zunehmenden antisemtischen Tendenzen gilt es, wachsam zu sein und entschieden jeder Art von Ausgrenzung entgegenzutreten.
 
Dass judenfeindliche Einstellungen und antisemitische Vorurteile zum Teil bis in die Mitte unserer Gesellschaft zu finden sind, ist ein Alarmsignal. Hier ist es die Aufgabe der Politik, aber auch der Medien, aufzuklären und für die Grundwerte unseres Zusammenlebens zu werben. Auch die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen an den Juden Europas muss ein zentraler Bestandteil des Geschichtsunterrichts in den Schulen bleiben.
 
Aus unserer Geschichte erwächst die Verantwortung Deutschlands, nie wieder solche Exzesse der Unmenschlichkeit wie unter der nationalsozialistischen Diktatur zuzulassen. Unsere Freiheit, unser Rechtstaat und unsere Demokratie sind keine Selbstverständlichkeiten, sondern müssen von jedem einzelnen Bürger vorgelebt werden. Daher ist auch jeder Einzelne stets aufgerufen, seinen Beitrag für die Bewahrung unserer gesellschaftlichen Grundlagen zu leisten.
 
Zu den Lehren aus unserer Geschichte gehört auch, Solidarität mit Israel zu zeigen und für sein Existenzrecht einzustehen. Wir sind dankbar, dass in den vergangenen sechs Jahrzehnten zwischen Deutschland und Israel eine vertrauensvolle Freundschaft gewachsen ist. Die Junge Union wird sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dieses Miteinander zu pflegen und zu vertiefen."

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