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Zur heutigen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Würzburg über die Fälligkeit von Rundfunkgebühren für internetfähige PCs erklärt der medienpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Daniel Walther:

"Das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg zeigt, dass eine Reform der Rundfunkgebühren dringend geboten ist. Das Gericht hatte die Einbeziehung internetfähiger PCs in die Gebührenpflicht für sachgerecht und rechtens erklärt. Angesichts der neuen technischen Möglichkeiten ist es aber weder zeitgemäß noch zweckmäßig, die Rundfunkgebühren weiterhin gerätebezogen zu berechnen.
 
Statt immer neue gebührenpflichtige Geräteklassen zu erfinden, fordert die Junge Union seit langem, die bisherige gerätebezogene Rundfunkgebühr durch eine Haushaltsabgabe zu ersetzen. Damit würden die Ausgaben für den Bereich der öffentlichen Bereitstellung von Rundfunk, Fernsehen und Netzwerken abgedeckt, um den öffentlich-rechtlichen Grundversorgungsauftrag weiterhin durch eine stabile und staatsferne Finanzierungsquelle zu sichern. Diese Abgabe wäre von jedem Haushalt abzuführen, wobei Schüler, Auszubildende, Studenten, Behinderte und soziale Härtefälle freizustellen sind. Insgesamt muss diese Reform kostenneutral vollzogen werden und die neuartige Haushaltsabgabe niedriger sein als die durchschnittliche Rundfunkgebühr, so dass höhere finanzielle Belastungen vermieden werden. Zugleich würde eine haushaltsbezogene Abgabe die Gebührengerechtigkeit stärken.
 
Die Abkehr von der derzeitigen Gebührenpflicht macht auch die mittlerweile anachronistische Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) − eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD-Landesrundfunkanstalten, des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) und des Deutschlandradios − überflüssig. Eine Reform des Gebührensystems wäre damit ein wichtiger Schritt zur Entbürokratisierung in unserem Land."

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