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Im Gespräch mit der WAZ hatte der Politiker zuvor seine Aussagen bestätigt. "Natürlich weiß ich, wo der Spruch herkommt: "Deutsche, kauft nicht bei Juden", sagte Dierkes in Anlehnung an die Tatsache, dass Terror und Massenmord an Deutschen jüdischen Glaubens vom Nazi-Regime einst mit einem Boykott eingeleitet wurden.

Dr. Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, wertete die Äußerungen des Politikers laut "BILD" als "ein Stück Antisemitismus pur". Es handele sich um ein Stück moralische Verkommenheit und Skrupellosigkeit. Die Linkspartei müsse endlich eine klare Trennlinie zum Antisemitismus ziehen. "Ich fordere besonders Oskar Lafontaine dazu auf, sich an dieser Stelle endlich klar zu äußern", so Graumann.

Am 26. Februar 2009 trat Hermann Dierkes nach dem geschmacklosen Boykottaufruf von der OB-Kandidatur und seinem Amt als Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat der Stadt Duisburg zurück. Er sei  einer «Rufmordkampagne ausgesetzt» gewesen, die einer «öffentlichen Steinigung» gleiche, teilte der Linkspartei-Politiker mit.

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