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Anlässlich der heutigen Veröffentlichung des aktuellen Arbeitsmarktberichts durch die Bundesagentur für Arbeit erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:

"Der aktuelle Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit belegt, dass die Finanzkrise auch Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt hat. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit auf 3,55 Millionen Personen, die hohe Zahl an Kurzarbeitern und der Rückgang bei den offenen Stellen sind unmittelbare Folgen des globalen Abschwungs, der sich im 4. Quartal 2008 beschleunigt hat und auch die kommenden Monate prägen wird.
 
Es zeigt sich jetzt in aller Deutlichkeit, dass die Konjunkturpakete der Bundesregierung vom November und Januar dringend erforderlich waren. Mit der Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld, Investitionsanreizen für Unternehmen und Haushalte, der Stärkung der Kaufkraft der Verbraucher durch Steuersenkungen und einem Paket von Zukunftsinvestitionen steuert die unionsgeführte Bundesregierung gegen einen noch stärkeren Abschwung. Wie schon im vergangenen Herbst bei der Bewahrung der Finanzmärkte vor dem Zusammenbruch erweist sich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB als entschlossene und umsichtige Krisenmanagerin.
 
Die wirtschaftpolitische Herausforderung nach der Bundestagwahl wird aber nicht mehr die Konjunkturpolitik, sondern die Ordnungspolitik sein. Es geht um die Grundsätze, mit denen die Wirtschaftsordnung nach dem Zusammenbruch des Finanzkapitalismus neu gestaltet werden soll. Diese Grundlage kann nur die Soziale Marktwirtschaft sein. Ihre Prinzipien des transparenten Wettbewerbs, der klugen Regulierung, der wechselseitigen Verantwortung und des sozialen Ausgleichs waren in den vergangenen Jahren mancherorts von einseitiger Renditeorientierung und kurzfristigem Denken verdrängt worden. Das Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft muss weltweit zum Maßstab wirtschaftlicher Vernunft werden.

Der Weg in die wirtschaftliche Zukunft lässt sich aber nur mit Ehrlichkeit, Fleiß, Mut, Gerechtigkeit und Verlässlichkeit beschreiten. Umso wichtiger ist es, dass mit Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg MdB ein dynamischer und prinzipienfester Politiker der Union das Wirtschaftsressort führt, der den Werten und Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und darüber hinaus Geltung verschafft."

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