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Erneut lässt ein Spitzenpolitiker aus den Reihen der SPD erkennen, wie sehr geschichtliche Fakten verdreht werden, um rot-rot-grüne Bündnisse auch auf Bundesebene hoffähig zu machen. So sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Ich verwahre mich dagegen, die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem es nicht das kleinste bisschen Gutes gab".

Als habe Sellering damit die Opfer des SED-Regimes nicht schon genug beleidigt, fügte er hinzu: "Die alte Bundesrepublik hatte auch Schwächen, die DDR auch Stärken." Zu diesen Stärken zählte aus seiner Sicht vor allem die Kinderbetreuung. Das in der DDR zugleich willkürliche Zwangsadoptionen als Mittel staatlicher Repression an der Tagesordnung waren, verschwieg der selbsternannte Geschichtsexperte Sellering.


Kritik an den Aussagen des Regierungschefs kam von der Jungen Union in Mecklenburg-Vorpommern: "Als Ministerpräsident eines neuen Bundeslandes und gebürtiger Nordrhein-Westfale ist es anmaßend, sich über eine nicht erlebte Vergangenheit derartig zu äußern", sagte der Landesvorsitzende der Jungen Union, Marc Reinhardt MdL. Das Unrecht in der DDR 19 Jahre nach der Wiedervereinigung öffentlich infrage zu stellen, zeuge nicht nur von einem verklärten Geschichtsbild, sondern stelle gleichzeitig eine Ohrfeige für alle Opfer und ihre Angehörigen dar.

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