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Vor dem morgen beginnenden NATO-Jubiläumsgipfel in Baden-Baden erklären die stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands, Dorothee Bär MdB aus Bayern und Nina Warken aus Baden-Württemberg:
 
"In den 60 Jahren ihres Bestehens ist die NATO zum weltweiten Stabilitätsfaktor sowie zum Garanten für den Frieden und die Freiheit Deutschlands und seiner Partnerstaaten geworden. Das transatlantische Bündnis hat sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten bei der Beendigung des Kalten Krieges, dem Zusammenwachsen Europas und der Fähigkeit, sicherheitspolitische Verantwortung zu übernehmen, bewährt. Insbesondere den Vereinigten Staaten von Amerika ist diese überaus positive Entwicklung zu verdanken. Die Junge Union Deutschlands wird sich stets dafür einsetzen, die enge Freundschaft und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den USA zu pflegen und zu vertiefen.
 
Wie attraktiv die Zusammenarbeit in der NATO gerade auch für viele Staaten des ehemaligen Ostblocks ist, zeigt die aktuell vollzogene Aufnahme Kroatiens und Albaniens. Es gilt, nach der Erweiterung der NATO auf 28 Staaten die politische, aber auch die militärische Handlungsfähigkeit der Allianz weiter zu stärken. Die Ankündigung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, sein Land wieder vollständig in die NATO-Kommandostrukturen zu integrieren, ist dabei ein wichtiger Schritt.
 
Umso unverständlicher sind die jüngsten Äußerungen des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan, den dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen wegen dessen Einsatzes für die Pressefreiheit im Streit über die Mohammed-Karikaturen als neuen Nato-Generalsekretär abzulehnen. Dieses Auftreten des Ministerpräsidenten eines NATO-Mitgliedes ist mehr als befremdlich. Erneut zeigt sich, dass die Türkei gravierende Schwierigkeiten mit unserem europäischen Wertekanon hat. Einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union lehnt die Junge Union Deutschlands daher entschieden ab.
 
Die NATO wird bei ihrem Jubiläumsgipfel die Grundlage für ihre zukünftige Zusammenarbeit schaffen und damit die 60-jährige Erfolgsgeschichte des transatlantischen Bündnisses fortschreiben. Daran werden auch die zu erwartenden Demonstrationen und Protestaktionen, zu denen rund 600 zum Teil linksextremistische Gruppen aufgerufen haben, nichts ändern. Die Junge Union Deutschlands dankt der NATO und ihren Mitgliedstaaten für ihren weltweiten Einsatz für Frieden, Freiheit und Sicherheit."

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