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Anlässlich der gemeinsamen Sitzung der geschäftsführenden Bundesvorstände der Jungen Union und der Senioren-Union erklären die beiden Bundesvorsitzenden Philipp Mißfelder MdB und Prof. Dr. Otto Wulff:
 
"Die Berliner haben am kommenden Sonntag beim Volksentscheid die Chance, die Werteerziehung an den Schulen der Hauptstadt zu stärken. Daher unterstützen die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU gemeinsam die parteiübergreifende Initiative "Pro Reli", die für die Schaffung des Wahlpflichtbereichs mit den Fächern Religion und Ethik eintritt. Damit würde erstmals seit Gründung der Bundesrepublik vor 60 Jahren der Religionsunterricht wieder ordentliches Schulfach in Berlin.
 
Die Wertevermittlung und die Erziehung der Schüler zu mündigen und verantwortungsbewussten jungen Menschen ist eine der wesentlichen Aufgaben des Unterrichts. Die Schüler müssen erfahren, auf welchen Werten und Traditionen unser Miteinander beruht. Dazu gehören insbesondere fundierte Kenntnisse über die Grundlagen des Christentums sowie der anderen Religionen. Nur wer sich über den eigenen Glauben im Klaren ist, ist für die Diskussionen in unserer vielfältig gewordenen Gesellschaft vorbereitet.
 
Die Einführung eines Wahlpflichtbereichs und damit der Chance für Kinder und Eltern, zwischen den Fächern Religion und Ethik zu wählen, wäre ein wichtiger Schritt für die Hauptstadt und ein Zeichen des Respekts vor den Religionen. Denn die grundgesetzlich garantierte Glaubensfreiheit bedeutet nicht nur Freiheit von religiösem Zwang, sondern vor allem auch die Freiheit zum religiösen Bekenntnis.
 
Die bisherige Berliner Regelung eines für alle Schüler verbindlichen Faches Ethik wird weder dem Willen von Kindern und Eltern, noch den kulturellen Herausforderungen in der Hauptstadt gerecht. Die Vermittlung religiöser Grundlagen kann nur von Lehrern, die selbst gläubige Christen, Moslems oder Juden sind, in einem ordentlichen Schulfach Religion gelingen. Dazu brauchen die Schüler in Berlin die Freiheit zur Wahl. Die Junge Union Deutschlands und die Senioren-Union der CDU rufen daher alle Berliner auf, beim Volksentscheid am 26. April für die Einführung eines Wahlpflichtbereich aus den Fächern Religion und Ethik zu stimmen."

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