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Zum heutigen 56. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

"Der 17. Juni 1953 ist ein zentrales Datum deutscher Nachkriegsgeschichte. In der gesamten DDR standen die Menschen gegen die kommunistische Unterdrückung auf. Der Unrechtsstaat der SED wurde von der Mehrzahl der Ostdeutschen abgelehnt und war bereits vier Jahre nach seiner Gründung moralisch und wirtschaftlich gescheitert.
 
Der Kampf für die Freiheit wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht und der Volkspolizei brutal niedergeschlagen. Unzählige Menschen ließen während des Volksaufstandes ihr Leben oder wurden verhaftet und zum Tode verurteilt. Die Junge Union Deutschlands gedenkt dieser Opfer in großer Ehrfurcht und Dankbarkeit.
 
Vom 17. Juni 1953 führt die direkte Linie zum Bau der Mauer am 13. August 1961. Beide Ereignisse belegen die menschenverachtende Brutalität des DDR-Regimes und zugleich seine Schwäche. Erst vor 20 Jahren gelang es, Mauer und Stacheldraht und damit auch die Teilung Deutschlands friedlich zu überwinden. Anteil daran hatten die mutigen Menschen in der DDR und das entschlossene Handeln der politisch Verantwortlichen wie Bundeskanzler Helmut Kohl und anderen.

Deshalb habe ich gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Kai Wegner aus Berlin in einem Schreiben an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, eine Initiative gestartet, in der wir fordern, das namenlose Areal vor dem Bundesfinanzministerium an der Leipziger Straße/ Ecke Wilhelmstraße in "Platz des 17. Juni 1953" umzubenennen und künstlerisch neu zu gestalten. An diesem Ort formierte sich der Aufstand gegen das DDR-Obrigkeitssystem. Deshalb muss gerade hier des 17. Juni 1953 auch angemessen gedacht werden."

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