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Zur Debatte über mögliche Computerspielverbote erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und ihr medienpolitischer Sprecher, Daniel Walther:

"Die Junge Union Deutschlands lehnt Computerspielverbote ab. Für die Mehrzahl der Jugendlichen gehört der Umgang mit dem Computer zum Alltag. Junge Computerspieler dürfen nicht durch unnütze Reglementierungen diskriminiert werden. Gesellschaftliche Missstände auf dem Rücken junger Menschen austragen zu wollen, ist aktionistisch und nicht zielführend.

Statt - wie es die Innenministerkonferenz tut - immer neue Verbote vorzuschlagen und in die Freiheit der Jugendlichen einzugreifen, muss der in Deutschland bestehende europaweit strengste Jugendschutz konsequent angewendet werden. Dadurch werden die Kinder und Jugendlichen vor gewaltverherrlichenden Spielen geschützt. An erster Stelle bleiben Eltern und nicht der Staat in der Pflicht, Kinder zu einem angemessenen und verantwortungsbewussten Umgang mit Computern und dem Internet zu erziehen. Forderungen auch aus der Union, legale und unter strengem Jugendschutz stehende Online-Computerspiele zu verbieten, sind daher aus unserer Sicht völlig unangemessen.

Die Junge Union Deutschlands wird sich weiterhin für die Interessen der jungen Computerspieler und Internetnutzer einsetzen. Zu einer freien Gesellschaft gehört, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Computerspielen nicht vom Staat vorgeschrieben, sondern vor allem in Familien, Schulen und den Medien diskutiert wird."

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