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Zum Abschluss des gemeinsamen Wirtschaftskongresses der Jungen Union Deutschlands und der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) in Düsseldorf erklären die beiden Bundesvorsitzenden Philipp Mißfelder MdB und Dr. Josef Schlarmann:

"Seit 60 Jahren hat die Soziale Marktwirtschaft unserem Land eine beispiellose Erfolgsgeschichte beschert. Die Soziale Marktwirtschaft verbindet Freiheit mit Sicherheit, Wettbewerb mit Solidarität und schöpferische Dynamik mit Gemeinsinn. Der freie Markt ist ein unersetzliches Instrument, um Wohlstand zu schaffen. Aufgabe des Staates muss es dabei sein, Rahmenbedingungen zu schaffen und die Ordnungsformen der Wirtschaft zu gestalten. Diese Grundprinzipien gaben den Menschen seit sechs Jahrzehnten das Fundament, sich entsprechend ihrer eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu entfalten, durch ihren Fleiß Wohlstand für uns alle zu schaffen.
 
Angesichts der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise mehren sich heute die Rufe nach einem starken Staat. Dabei wird verkannt, dass nicht das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft Ursache der Krisensituation ist. Vielmehr ist es erforderlich, auch in Krisenzeiten auf die Kräfte der Sozialen Marktwirtschaft, einen freien Wettbewerb, die Innovationskraft von Unternehmen sowie die Verantwortung jedes Einzelnen zu vertrauen. Der Staat darf daher nicht auf kurzfristige Strohfeuer, Staatsprogramme und wettbewerbsverzerrende Subventionen setzen, sondern muss bestehende Barrieren zu Gunsten von mehr Beschäftigung und Wachstum abbauen. Denn es ist nicht der Staat, der den Aufschwung aus der Krise und neue Arbeitsplätze schafft. Dies liegt einzig in den Händen der Unternehmen, des Mittelstands und der arbeitenden Bevölkerung in unserem Land.
 
Für Deutschland liegt der Reformbedarf auf der Hand: Die Lohnnebenkosten müssen weiter gesenkt werden. Ein effizientes Steuersystem muss Leistung belohnen. Der Bürokratieabbau muss systematisch umgesetzt werden. Diese Ziele lassen sich nur mit Schwarz-Gelb wirkungsvoll umsetzen. Deshalb darf die Große Koalition nach der Bundestagswahl nicht fortgeführt werden.
 
Der erforderliche Handlungsrahmen für den Staat lässt sich auf eine einfache Grundformel bringen: Was der Schaffung und Sicherung wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze dient, muss in Angriff genommen werden. Was diesem Ziel entgegensteht, muss unterlassen werden. In diesem Sinne bekräftigen die Junge Union Deutschlands und die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU ihr klares Bekenntnis zum Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft und appellieren an alle Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft, sich gerade auch in Krisenzeiten am Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft zu orientieren.

Die Resolution "Soziale Marktwirtschaft in unserer Zeit" des gemeinsamen Kongresses "Erfolgsmodell Soziale Marktwirtschaft - Made in Germany", der am 4. Juli 2009 in Düsseldorf stattfand, ist abrufbar im Internet unter www.junge-union.de sowie unter www.mittelstand-deutschland.de.

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