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Zur Debatte über die Sicherheit von Kernkraftwerken erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der Moderator des Gesprächskreises Energiepolitik, Bundesschatzmeister Daniel Walther:

"Die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten weltweit. Ohne klimaschädliche CO2-Emissionen sorgen sie für die zuverlässige und grundlastfähige Stromversorgung unserer Industrienation. Die Kernenergie ist in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Die Junge Union Deutschlands unterstützt daher die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern.
 
Auch klimapolitisch ist es richtig, die Kernkraftwerke am Netz zu lassen. Bei einem Ausstieg aus der grundlastfähigen Kernenergie müssten zur Sicherstellung der Energieversorgung sofort neue Kohlekraftwerke errichtet werden. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, den die Junge Union befürwortet, wäre damit massiv erschwert. Wir setzen uns für einen möglichst breiten Mix aller Energieträger ein, um die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltfreundlichkeit zu gewährleisten. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohle würde unweigerlich zur Deindustrialisierung unseres Landes führen und die Abhängigkeit von Energieimporten vergrößern.
 
Notwendig ist eine sachliche und ideologiefreie Diskussion über die Kernenergie und die Zukunft unserer Energieversorgung. Statt die Bevölkerung mit ihren unverantwortlichen Aussagen zu verunsichern, sollten SPD und Grüne endlich ihre Blockade der klimafreundlichen Kernenergie aufgeben. Aus Sicht der Jungen Union gehört zu einer verantwortungsbewussten Energiepolitik insbesondere, dass in der kommenden Legislaturperiode die Frage des Endlagerstandortes geklärt und die Erkundung des Salzstocks Gorleben wieder aufgenommen wird."

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