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Zur Debatte über die Zukunft der Kernenergie und die Endlagerung erklären die Moderatoren des Gesprächskreises Energiepolitik und Bundesvorstandsmitglieder der Jungen Union, Kristin Peitz, Dr. Marc Tenbücken und Daniel Walther:

"Die Wortmeldungen von Bundesumweltminister Gabriel in der Debatte über die deutschen Kernkraftwerke sind rein ideologisch und unsachlich. Offenbar haben er und die SPD kein Interesse an einer rationalen und zielgerichteten Diskussion über eine zuverlässige Energieversorgung. Für die Junge Union steht fest, dass die sichere und klimafreundliche Kernenergie in den kommenden Jahrzehnten für den Industriestandort Deutschland unverzichtbar ist. Die Laufzeiten der Kernkraftwerke müssen nach der Bundestagswahl verlängert werden, um eine auch für den Bürger preiswerte und wirtschaftliche Energieversorgung sicherzustellen.
 
Aus Sicht der Jungen Union gehört zu einer verantwortungsbewussten Energiepolitik insbesondere, die Endlagerfrage nuklearer Abfälle in Deutschland zu klären. Wichtig ist, das Problem der Endlagerung jetzt zu lösen und nicht auf künftige Generationen zu verlagern! Diejenigen, die den Abfall produziert haben, müssen daher auch für die Endlagerung Verantwortung übernehmen. Schließlich wurden 15 der heute 17 im Betrieb befindlichen Kernkraftwerke unter der damaligen SPD-geführten Bundesregierung in Auftrag gegeben.
 
Es ist ein Erfolg der unionsgeführten Bundesregierung, dass trotz der weitgehenden Blockadehaltung von SPD und Grünen der Schacht Konrad als Endlager für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle fertiggestellt wird. Entscheidend ist, das noch von Rot-Grün verhängte Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben zu beenden. Nach der Bundestagswahl muss deswegen die wissenschaftliche und technische Erforschung des Salzstocks wieder aufgenommen werden. Da alle bisherigen Erkenntnisse darauf hindeuten, dass Gorleben als Standort zur Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle geeignet ist, wird die ideologische Verzögerungstaktik von SPD und Grünen letztlich wirkungslos bleiben.
 
Gerade die Vorgänge in der Schachtanlage Asse belegen die Notwendigkeit einer zielgerichteten Endlagersuche. Weder mit einer provisorischen Zwischenlagerung noch einem Transport der Abfälle ins Ausland wird die Politik ihrer Aufgabe gerecht, im Interesse der Bürger die sichere Entsorgung vorhandener und zukünftiger radioaktiver Abfälle in Deutschland zu gewährleisten.
 
Die Junge Union wird sich auch weiterhin für eine rationale Energiepolitik einsetzen. Wir wollen einen möglichst breiten Energiemix, der die Stärken aller Energieträger miteinander verbindet. Ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohle würde die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltfreundlichkeit gefährden und die Abhängigkeit von Energieimporten vergrößern."

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