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Zum öffentlichen Gelöbnis von Rekruten der Bundeswehr vor dem Sitz des Deutschen Bundestages am heutigen 65. Jahrestag des versuchten Umsturzes gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Dorothee Bär MdB:

"Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe von Offizieren der Wehrmacht um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg gemeinsam mit dem zivilen Widerstand des Kreisauer Kreises die nationalsozialistische Gewaltherrschaft nach dem Attentat auf Adolf Hitler zu stürzen. Die Ziele der Widerstandkämpfer waren das Ende der totalitären NS-Diktatur mit ihren zahllosen unmenschlichen Verbrechen und eine rasche Beendigung des Krieges.


Aus diesem Anlass findet heute Abend ein feierliches Gelöbnis von 400 Rekruten der Bundeswehr vor dem Reichstagsgebäude statt. Die Bundeswehr bekennt sich damit als Armee des demokratischen Deutschland zur Tradition des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus und grenzt sich bewusst vom Autoritarismus und Militarismus der Vergangenheit ab. Die Bundeswehr verkörpert mit ihrem Prinzip der Inneren Führung und dem Ideal des Bürgers in Uniform wie kaum eine andere Armee auf der Welt die Idee von Streitkräften, die in die zivile Gesellschaft integriert sind und sich mit ihren demokratischen und freiheitlichen Werten identifizieren. Die Bindung ihres Einsatzes an Beschlüsse des Bundestages macht die Bundeswehr zu einer Parlamentsarme, die sich nicht vom Willen der Volksvertretung unabhängig machen kann. Durch ihre Einbindung in die NATO und die europäische Sicherheitsarchitektur ist die Bundeswehr Garant von Frieden und Freiheit auch für ganz Europa. Ihre Soldaten leisten in Afghanistan unter Einsatz von Leib und Leben ihren schweren und wichtigen Beitrag zur Stabilisierung einer Krisenregion, von der eine große Bedrohung für die Sicherheit Deutschlands ausgehen kann.

Umso unerträglicher sind die wiederholten Aufrufe zur Störung des Gelöbnisses und sogar zur Gewalt gegen Soldaten, die von Linksextremisten ausgehen. Wie schon in der Vergangenheit werden Übergriffe und Ausschreitungen im Umfeld des Gelöbnisses geplant. Die extremistischen Urheber dieser Aktionen richten sich nicht nur gegen die Bundeswehr, sondern gegen die freiheitliche und demokratische Grundordnung unseres Gemeinwesens, in der die Bundeswehr fest verankert ist. Die Bundeswehr und vor allem ihre Soldaten verdienen Respekt und Anerkennung. Wer sie verächtlich macht und gar gewalttätige Übergriffe fordert, wendet sich gegen den Staat sowie alle Bürger und stellt sich außerhalb des demokratischen Grundkonsens."

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