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Zur Debatte über den Alkoholkonsum von Jugendlichen erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und ihre verbraucherschutzpolitische Sprecherin, Bundesvorstandsmitglied Daniela Puls:

"Alkoholismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Insbesondere Jugendliche müssen daher über die Gefahren des übertriebenen Alkoholkonsums aufgeklärt werden. Hier sind zuerst die Eltern in der Pflicht, ihre Kinder zu Verantwortungsbewusstsein und Wachsamkeit zu erziehen. Auch in Schulen, Jugendclubs und Vereinen ist es notwendig, junge Menschen noch stärker als bisher auf den richtigen Umgang mit Alkohol hinzuweisen.

Die Junge Union Deutschlands lehnt eine Verschärfung des Jugendschutzes ab. Die Rechtslage ist ausreichend, um Jugendliche wirksam vor dem Erwerb von Alkohol zu schützen. Das geltende Regelwerk sieht vor, dass an Unter-16-Jährige keinerlei alkoholische Getränke und bis zur Volljährigkeit keine Spirituosen abgegeben werden dürfen. Dies gilt für den Einzelhandel ebenso wie in der Gastronomie. Zudem ist der Aufenthalt von Minderjährigen in Gaststätten klar geregelt.

Entscheidend sind die wirksame Aufklärung der Jugendlichen und die umfassende Prävention. Wir fordern, den bestehenden Jugendschutz auch in Zukunft konsequent anzuwenden. Darüber hinaus müssen die ohnehin vorgeschriebenen Kontrollen durch die örtlichen Ordnungsämter intensiviert und Verstöße geahndet werden.

Den geltenden Rechtsrahmen auszuschöpfen, ist sinnvoller als Verbote zu fordern. Eigenverantwortung kann dadurch nicht ersetzt werden. Letztlich müssen Jugendliche - neben allem nötigen und sinnvollen Schutz durch gesetzliche Vorgaben - lernen, eigenverantwortlich zu handeln."

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