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Zur Diskussion über das Nachtflugverbot auf dem Frankfurter Flughafen und den Streit in der SPD erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und sein hessischer Stellvertreter Jörg Rotter:
 
„Der Frankfurter Flughafen ist eines der herausragenden Drehkreuze im europäischen Flugverkehr. In der Rhein-Main-Region sichert der Flughafen über 70.000 Arbeitsplätze, zu denen in den kommenden Jahren rund 40.000 hinzukommen werden. Die Junge Union spricht sich daher klar für eine Stärkung des Flughafens Frankfurt als Jobmotor aus.
 
Umso befremdlicher ist, dass die SPD offensichtlich das Drehkreuz Frankfurt gefährden will. Gegen die Haltung der fachlich zuständigen SPD-Bundesminister Sigmar Gabriel und Wolfgang Tiefensee, die im soeben einstimmig verabschiedeten Flughafenkonzept der Bundesregierung 2009 die volkswirtschaftliche Bedeutung des nächtlichen Flugbetriebs in Frankfurt deutlich unterstrichen haben, fordern der hessische SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck die Verlagerung des nächtlichen Frachtverkehrs zum Flughafen Hahn. Dies wäre jedoch unwirtschaftlich und überdies durch den zusätzlich entstehenden LKW-Verkehr umweltschädlich. Während die SPD auf Bundesebene Nachtflüge in Frankfurt ausdrücklich fordert, handeln die Genossen auf Landesebene gegen die Interessen der Menschen.
 
Der SPD-interne Streit ist daher kontraproduktiv für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes. Statt eine sachliche Diskussion zu führen, polemisiert Kurt Beck gegen Firmen am Standort Frankfurt, die vor dem Verlust von tausenden Arbeitsplätzen warnen, sollte das Nachtflugverbot in Kraft treten. Für die Junge Union steht fest, dass Investitionen in moderne Infrastruktur die Grundlage für künftige Beschäftigung und die Sicherung unseres Wohlstands sind. Funktionierende Drehkreuze für den globalen Personen- und Warenverkehr wie der Flughafen Frankfurt sind daher unverzichtbar.“

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