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Anlässlich des dritten diesjährigen Deutschlandrates der Jungen Union in Köln erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, und die Vorsitzende der Kommission Gesundheit und Pflege der Jungen Union, Andrea Müller:

„Die Junge Union fordert, dass die Pflegeversicherung zukunftsfähig gestaltet wird. Dazu gehört auch eine generationen- und familiengerechte Finanzierung. Die JU spricht sich daher dafür aus, den jüngst eingerichteten Vorsorgefonds so auszustatten, dass er dauerhaft wirkt. Die Finanzierung dieses Fonds muss zudem durch eine demografische Komponente ergänzt werden, denn der Mehrbetrag belastet besonders Familien. Die JU setzt sich für eine Staffelung der Beiträge zur Rücklagenbildung abhängig von der Kinderzahl ein. Einen entsprechenden Antrag hat der Deutschlandrat der Jungen Union am vergangenen Wochenende in Köln beschlossen.

Private Zusatzversicherungen sollen durch steuerliche Maßnahmen und höhere Zuschüsse gerade für Geringverdiener attraktiver werden. Verständliche Angebote der Versicherungswirtschaft sowie ein offensives Werben sollen dafür sorgen, dass mehr Menschen privat vorsorgen. Daneben plädiert die Junge Union dafür, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern und unterstützt den Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit sowie die Kopplung einer Lohnersatzleistung für die zehntätige Erwerbs-Auszeit. Die Pflegeausbildung gilt es neu zu ordnen, damit mehr Menschen sich für dieses anspruchsvolle Berufsfeld entscheiden. Neben der Weiterentwicklung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs fordert die Junge Union eine Entbürokratisierung der Pflege.

Im Gespräch mit dem Landesvorsitzenden der CDU NRW, Armin Laschet MdL, sowie dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann MdB, konnten die Mitglieder des Deutschlandrates den Antrag intensiv diskutieren. Das beschlossene Papier ist hier online abrufbar: https://data.junge-union.de/pdf/2014/12/08/4715-5485ef0a8f935.pdf .“

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