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Zur geplanten Rentenreform der Bundesministerin für Arbeit und Soziales erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der gesellschaftspolitische Sprecher, Nicolas Sölter:

„Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales will in den kommenden Jahren Zigtausende Arbeitnehmer mit 63 Jahren abschlagsfrei in den Ruhestand schicken, obwohl diese mehr als fünf Jahre arbeitslos waren. Dies widerspricht dem Gedanken, dass die Rente mit 63 diejenigen begünstigen soll, die ein Leben lang gearbeitet haben. Die Anrechnung von Arbeitslosenzeiten muss auf maximal fünf Jahre begrenzt werden!

Die abschlagsfreie Rente mit 63 ist ein Schritt in die falsche Richtung. Sie bürdet zukünftigen Generationen hohe Kosten auf und steht dem Prinzip der Generationengerechtigkeit diametral entgegen. Die unbegrenzte Anrechnung von Zeiten der Arbeitslosigkeit würde die negativen Folgen noch verschärfen. Die Versöhnung der SPD mit den Gewerkschaften darf nicht zu Lasten junger Menschen gehen. Eine Rentenreform, die künstliche Frühverrentungen mit 61 Jahren zulässt, ist in Zeiten des Fachkräftemangels ein fatales Signal. Sie wird zu Recht von Arbeitgeberverbänden und Wirtschaftsexperten kritisiert. Auf das Fachwissen älterer Beschäftigter kann nicht verzichtet werden. Vielen von ihnen droht die Zwangsverrentung. Der Beschluss aus dem Jahr 2007 zur schrittweisen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre war und bleibt richtig.

Die Herausforderungen, vor denen das deutsche Rentensystem steht, werden immer größer. Bedingt durch den demographischen Wandel wird die Belastung der Sozialsysteme stetig steigen. Die Zahl der Erwerbsfähigen geht weiter zurück und die der Versorgungsbedürftigen steigt kontinuierlich an. Die politisch Verantwortlichen dürfen vor dieser Wahrheit die Augen nicht verschließen und müssen jetzt die richtigen Weichen stellen. Generationengerechtigkeit darf nicht zu einer hohlen Phrase verkommen, sondern muss sich in jeder politischen Entscheidung manifestieren.“

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