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Berlin, 2. Juli 2017 – Die Junge Union fordert, den Rundfunkbeitrag für Schüler, Auszubildende und Studenten abzuschaffen. Dies beschlossen die Teilnehmer des Deutschlandrates am Wochenende in ihrem Papier zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Dazu erklärt Philipp Heißner MdHB, Mitglied des JU-Bundesvorstandes:

„Schüler, Auszubildende und Studenten müssen stärker entlastet werden. Deshalb fordern wir für sie die Abschaffung des Rundfunkbeitrags. Doch auch für alle anderen Bürger müssen sich die Kosten in Rahmen halten. Deutschland hat bereits heute den teuersten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Deshalb darf es in den nächsten zehn Jahren keine Beitragserhöhung geben.“

Paul Ziemiak, JU-Bundesvorsitzender ergänzt: „Wir fordern die bundesweite Vereinheitlichung der Medienaufsicht. Statt vierzehn einzelner Landesanstalten brauchen wir eine bundesweite Aufsicht, die sich auch mit den Herausforderungen der Digitalisierung auseinandersetzt. So können wir nicht nur Kosten sparen, sondern auch eine einheitliche Rechtsanwendung erreichen.“

Hintergrund: Der Deutschlandrat ist das zweihöchste beschlussfähige Gremium der Junge Union Deutschlands. Der Deutschlandrat besteht aus rund 70 Teilnehmern, zu denen auch die Mitglieder des Bundesvorstandes sowie die Vorsitzenden der Landesverbände der Jungen Union gehören. Der Deutschlandrat in Neustadt an der Weinstraße fand am 1. und 2. Juli statt. Zu Gast waren unter anderem der Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens, Dr. Thomas Bellut und der Geschäftsführers n-tv und Vorsitzende des Vorstandes des Verbandes privater Rundfunk- und Telemedien, Hans Demmel. Der Deutschlandrat nahm außerdem am Trauergottesdienst für Helmut Kohl teil.

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