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Am vergangenen Freitag absolvierte ich die erste Station meiner Praktiker-Tour und war zu Gast bei der Bundespolizeidirektion am Dortmunder Hauptbahnhof. Dort durfte ich die Beamtinnen und Beamten eine Nacht lang bei ihrer Schicht begleiten und konnte einen leibhaftigen Eindruck vom Berufsbild Polizist erhalten. Am besagten Abend waren rund 15 Polizisten für sämtliche Bahnhöfe im Ruhrgebiet und im Sauerland eingeteilt. Bei 3,5 Millionen Einwohnern im Ballungsraum Ruhrgebiet kommt das einer wahren Herausforderung gleich. Spannende und aufreibende Aufgaben waren also vorprogrammiert.

Zu Beginn der Schicht begleitete ich meine „neuen Kollegen“ auf Streife im benachbarten Dortmunder Hauptbahnhof, um dort auffällige Personen zu kontrollieren. Und die Beamten machten einen hervorragenden Job; alle drei kontrollierten Personen trugen Betäubungsmittel bei sich. Für mich war es besonders beeindruckend zu sehen, mit welcher Routine die Beamten zwischen tausenden von Menschen, Reisenden, Partygängern und alkoholisierten Menschen gezielt auffällige Personen erkennen und dingfest machen konnten. Sie wissen genau, worauf sie achten müssen: auffällige Pupillen, Kiefermahlen, verdächtiges Verhalten, Nervosität. Die Statistik spricht Bände: 95% Erfolgsquote bei Personenkontrollen.

Die nächste Station auf unserer Nachtschicht war Bochum, wo an diesem Wochenende das Festival „Bochum Total“ stattfand. Auch hier zeigten die Personenkontrollen Wirkung: Ein Mann wurde mit 30g Marihuana erwischt. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen.

Es folgte der spannende Höhepunkt des Abends, eine „Verfolgungsjagd“ durch die Dortmunder Innenstadt. Zwei Männer hatten am Hauptbahnhof eine Person brutal zusammengeschlagen und waren nun flüchtig. Für uns hieß das: Blaulicht an und ab auf die Suche! Glücklicherweise konnten die Männer bereits nach kurzer Zeit gestellt werden. Für die Polizei waren sie keine Unbekannten, gegen einen von ihnen lagen drei offene Haftbefehle vor. Volltreffer!

Zwischen den Einsätzen nutzte ich die Gelegenheit die Polizistinnen und Polizisten über ihren beruflichen Werdegang und die Ausbildung bei der Polizei auszufragen. Um in den Polizeidienst zu kommen, sind drei unterschiedliche Laufbahnen möglich: der mittlere, der gehobene und der höhere Polizeivollzugsdienst. Die Einstellungsvoraussetzungen unterscheiden sich in erster Linie durch die Art der abgeschlossenen Schulausbildung. Wenn Ihr mehr über die Voraussetzungen erfahren wollt, könnt ihr Euch auf http://www.komm-zur-bundespolizei.de informieren.

Ein konkretes Beispiel für den Ausbildungswerdegang zum mittleren Polizeivollzugsdienst: Die Ausbildung dauert insgesamt 2,5 Jahre. Die ersten 12 Monate verbringt der Polizeianwärter in einem AFZ (Aus- und Fortbildungszentrum), wo er in einer Grundausbildung die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten für den Polizeidienst erlernt. Im zweiten Ausbildungsjahr absolviert der Auszubildende ein mehrwöchiges Praktikum, in dessen Verlauf er verschiedene Abteilungen der Bundespolizei durchläuft. Darunter fallen der Luftsicherheitsbereich, die Bereitschaftspolizei und die Bahnpolizei. Zum Abschluss der Ausbildung muss man einen Laufbahnlehrgang absolvieren, in dem das während der ersten beiden Ausbildungsjahre erworbene Wissen gefestigt und abgefragt wird.

Zurzeit sucht die Bundespolizei insbesondere Auszubildende im mittleren Dienst. Wer also Lust auf eine Ausbildung mit einem hohen Maß an Verantwortung, guter Bezahlung und reichlich Aufstiegsmöglichkeiten sucht, ist bei der Bundespolizei genau richtig.

Wenn ihr mehr über den Alltag bei der Bundespolizei erfahren wollt, folgt ihr unter www.facebook.com/BundespolizeiKarriere , www.instagram.com/bundespolizeikarriere.
Oder besucht www.Bundespolizei.de.

Mein persönlicher Dank geht an die Männer und Frauen der Bundespolizeidirektion Dortmund für eine spannende und ereignisreiche Nachtschicht. Und Danke dafür, dass sie jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft leisten!

Euer Paul

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