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Berlin, 16.03.2019 – Tilman Kuban ist neuer Vorsitzender der Jungen Union Deutschlands. Der Niedersachse setzte sich am Samstagnachmittag mit 62,7 Prozent der Delegiertenstimmen auf einem außerordentlichen Deutschlandtag der Jungen Union in Berlin gegen Stefan Gruhner, JU-Landesvorsitzender aus Thüringen, durch.

Der 31-Jährige ist seit 2014 Landesvorsitzender der JU Niedersachsen und Spitzenkandidat der Jungen Union für anstehende Wahl zum Europäischen Parlament. Weiterer Bewerber um den Vorsitz war der Thüringer JU-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Gruhner MdL. Damit gab es in der Geschichte der Jungen Union zum dritten Mal seit 1973 zwei Kandidaten für die Position des Vorsitzenden. Kuban und Gruhner hatten ihre Kandidatur für den Posten des Vorsitzenden Mitte Januar erklärt, nachdem der bisherige Vorsitzende Paul Ziemiak MdB angekündigt hatte, das Amt abzugeben.

In seiner Bewerbungsrede skizzierte Kuban die Zukunft Deutschlands im Jahr 2040. Autonomes Fahren müsse auch in ländlichen Regionen möglich sein. Die entsprechenden Fahrzeuge müssten auch weiterhin in Deutschland gebaut werden. Wirtschaft und Umwelt seien kein Widerspruch; man bringe erfolgreich Recyclingsysteme etwa nach Südostasien. Für eine Stärkung von Innovation und Forschung brauche es endlich Gesetze, die Patente besser schützten. Mit Blick auf die Europawahl betonte Kuban, dass Europa nicht den Populisten überlassen werden dürfe. Nationalisten seien nicht in der Lage, neue Wege der Zusammenarbeit mit den USA oder Großbritannien zu suchen.

Die Wahl des JU-Vorsitzes war notwendig geworden, nachdem der bisherige Vorsitzende, Paul Ziemiak MdB, auf dem CDU-Bundesparteitag zum Generalsekretär der Mutterpartei CDU gewählt wurde und angekündigt hatte, das Amt als JU-Chef abzugeben.

Wahlberechtigt waren 320 Delegierte aller 18 Landesverbände der Jungen Union Deutschlands. Die Wahl fand im Rahmen eines eintägigen außerordentlichen Deutschlandtages im Berlin Congress Center am Berliner Alexanderplatz statt. Ehrengäste waren die Vorsitzenden von CDU und CSU, Annegret Kramp-Karrenbauer und Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL. Der nächste ordentliche Deutschlandtag wird vom 11. bis 13. Oktober 2019 in Saarbrücken stattfinden.

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