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Auf Initiative des JU-Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak trafen sich im Rahmen der Woche der CDU die Vereinigungen und Sonderorganisationen der Christlich Demokratischen Union zum ersten Tag der Vereinigungen


Es war ein Tag, der es in sich hatte: Draußen herrschten tropische Temperaturen, der Bundestag traf sich zu seinem letzten offiziellen Sitzungstag vor der Sommerpause und trotzdem kamen am frühen Nachmittag über 400 Menschen in die Bundesgeschäftsstelle der CDU um den ersten Tag der Vereinigungen unter dem Motto „Zukunft der Unionsfamilie in der Gesellschaft von morgen“ gemeinsam zu begehen.

Der Startpunkt der Veranstaltung war die Präsentation des gemeinsamen Image-Films der Vereinigungen. Hier stellten sich die Vereinigungen gegenseitig vor und nahmen sich der längst überfälligen Frage an: „Wer übernimmt eigentlich welche Rolle in der Familie der Vereinigungen?“ Das Ergebnis: Die Großeltern Senioren Union, die Mutter Frauen Union, der Vater KPV, der Onkel EAK und die beiden Tanten OMV und CDA sowie der Junge Rabauke JU mit seiner kleinen Schwester RCDS und dem Nesthäkchen Schüler Union ergeben zusammen eine „schrecklich nette Familie“.
Dieses Bild nahm Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer MdB in ihrer anschließenden Begrüßungsrede auf und betonte, wie wichtig der Zusammenhalt der Vereinigungen für den gemeinsamen Erfolg sei: „Wir wollen nicht ein Nebeneinander, sondern wir wollen ein Miteinander haben. Insofern ist der erste gemeinsame Tag der Vereinigungen ein ganz besonderer Tag für die Union.“

Das Highlight der Veranstaltung war sicherlich die launige Rede der Parteivorsitzenden Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, die gleich zu Beginn feststellte: „Wir mussten erst 70 Jahre alt werden damit sich die Vereinigungen und Sonderorganisationen einmal zum Tag der Vereinigungen entschieden haben.“ Auch sie betonte die herausgehobene Bedeutung der Vereinigungen für die CDU: „Das Zusammenspiel der Kräfte macht uns stark. Die Kraft der Vereinigungen, sich auf jeweils unterschiedliche Themen konzentrieren zu können, macht uns als Gesamtpartei manchmal natürlich auch Druck – aber vor allem hilfreichen Druck.“ Der Tag der Vereinigungen stand ganz im Zeichen der Reformdiskussion und so überraschte es nicht, dass sich auch die Bundeskanzlerin dem Thema widmete. Sie rief die Union zu mehr Modernität, Offenheit und Diskussionsbereitschaft auf. „Wenn wir nur noch ein Grillverein sind wie alle anderen, ist es auch nicht ausreichend“, so die Kanzlerin.
Im Anschluss an die Rede der Parteivorsitzenden begann der interaktive Teil der Veranstaltung. Mit einem Impulsvortrag gab Frau Prof. Dr. Jutta Rump die wissenschaftliche Einführung zur darauffolgenden Arbeit in den Workshops. Drei parallel stattfindende Workshops befassten sich mit den Themen: Politikvermittlung, Mitgliederwerbung und Mitwirkungsmöglichkeiten sowie Personalentwicklung und Vernetzung. Hier wurden konkrete Ideen erarbeitet, die anschließend dem gesamten Plenum vorgestellt wurden.

Den Abschluss des offiziellen Teils bildete die Rede des CDU-Generalsekretärs Dr. Peter Tauber MdB. Auch er wusste von dem besonderen Wert der Vereinigungen zu berichten und konnte auch zu fast jeder Vereinigung eine persönliche Verbindung wiedergeben. Außerdem gab er einen Ausblick auf die Ergebnisse seiner Reformkommission, die am anschließenden Tag zusammentrat um ihren Abschlussbericht zu verabschieden.

Anschließend gab es beim Empfang noch ausreichend Gelegenheit bei kühlen Getränken und einer warmen Mahlzeit die Diskussionen der Workshops fortzusetzen oder einfach nur den Tag ausklingen zu lassen.

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