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Zu den Plänen der EU-Kommission, die Kennzeichnungsregeln für die Produktherkunft zu ändern, erklären der stellvertretende Bundesvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Jungen Union, Benedict Pöttering, sowie die mittelstandspolitische Sprecherin, Katharina Wolff MdHB:

„Die von der EU-Kommission geplante Änderung der Kennzeichnungsregeln für die Herkunft eines Produkts nimmt den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine wichtige Orientierungshilfe und gefährdet die Absatzchancen des deutschen Mittelstands im Ausland.

Die EU-Kommission möchte die bisher geltende Bestimmung zur Kennzeichnung der Produktherkunft ändern. Bisher gilt, dass das Land als Herkunftsland angegeben ist, in dem die wesentlichen Verarbeitungsschritte stattfinden. Die vorgeschlagene Neuregelung orientiert sich hingegen an rein technischen Vorschriften wie der Warennummer. Wo ein Produkt hauptsächlich gefertigt wurde, wird außer Acht gelassen.

Ein Produkt, dessen Produktionsbeginn zwar im Ausland liegt, welches zum größten Teil aber in Deutschland gefertigt wurde, könnte entsprechend nicht mehr mit dem Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ ausgezeichnet werden. Hingegen könnten im umgekehrten Fall im Ausland produzierte, minderwertige Produkte mit dem deutschen Qualitätssiegel prämiert werden. Der Verbraucher kann entsprechend an der Herkunftskennzeichnung nicht mehr die Qualität eines Produktes erkennen. Ihm geht eine wichtige Orientierungshilfe für den täglichen Konsum verloren.

Das Label „Made in Germany“, das für eine hohe Produktqualität und Zuverlässigkeit steht, würde durch die neue Kennzeichnungsvorschrift einen enormen Reputationsschaden erleiden. Diesen würden insbesondere deutsche mittelständische Unternehmen zu spüren bekommen, die auf ausländischen Märkten mit dem Siegel „Made in Germany“ für ihre qualitativ hochwertigen Produkte werben.

Die Junge Union spricht sich klar dafür aus, die geltenden Kennzeichnungspflichten für Produkte beizubehalten. Die aktuellen Bestimmungen garantieren eine hohe Produktsicherheit und lückenlose Rückverfolgung. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich auch in Zukunft auf das Qualitätsversprechen des Siegels „Made in Germany“ verlassen können. Mittelständische Unternehmen dürfen aufgrund unklarer Qualitätslabel nicht in ihren Marktchancen beeinträchtigt werden. Wir fordern die EU-Kommission auf, ihre Pläne zur Änderung der Kennzeichnungsregeln fallen zu lassen.“

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