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ENTSCHEIDUNG: Herr zu Guttenberg, Ihr Verband feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 300 Jahre Nachhaltigkeit. Was hat es mit diesem Jubiläum auf sich?

Zu Guttenberg: Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde 1713 von Hans Carl von Carlowitz das erste Mal urkundlich nachvollziehbar definiert. Wir als Waldbesitzer wollen jetzt nach 300 Jahren verdeutlichen, wie aktuell dieses Konzept ist. Wir leben dieses Prinzip seit Generationen im Forstbetrieb, im Wald. Nun wollen wir aus dem Wald hinausgehen und mit der Gesellschaft in einen Diskurs über die Grundlagen der Nachhaltigkeit eintreten. „Nachhaltigkeit“, dieser Begriff ist ja fast schon zum Unwort mutiert. Unser Anspruch ist es, den globalen Kulturentwurf der Nachhaltigkeit zum Leitbild auch für die Politik zu machen.

ENTSCHEIDUNG: Die Mehrheit der Deutschen würde wohl eher davon ausgehen, dass das Konzept der Nachhaltigkeit von den Indianern stammt. Zumindest wird das Sprichwort „Verbrauche nur so viel, wie die Natur dir geben kann“ eher auf einen Häuptling als auf einen Waldbauer zurückgeführt. Alles nur der Karl Mey-Romantik der Deutschen geschuldet oder ein tiefer liegendes Problem? Anders gefragt: Wie lässt sich das Missverhältnis zwischen der Popularität des Begriffs Nachhaltigkeit und der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung von Waldbauern erklären?

Zu Guttenberg: Sie haben Recht, dass eine nachhaltige Lebensweise in der Geschichte wohl bei allen Gruppen zu finden ist, die von und mit ihrer Scholle leben. Ein naturverbundenes Leben allgemein und die Waldbewirtschaftung im Besonderen sind unglaublich komplex. Das erklärt zu einem Teil auch, weshalb es uns bis heute schwer fällt, unsere Lebensweise, unsere Denkweise und unser Wirtschaftskonzept öffentlichkeitswirksam zu „verkaufen“. Wir brauchen meist mehr als nur einen Satz. Da tun sich andere leichter mit.

ENTSCHEIDUNG: Müssen die Waldbauern das politische Geschäft erst erlernen?

Zu Guttenberg: Dass die Waldbauern bislang noch nicht so wahrgenommen wurden, wie es ihnen in meinen Augen zusteht, hat viele Gründe, auch strukturelle: Wir haben in Deutschland zwei Millionen private und kommunale Waldbesitzer. Das sind immerhin vier Millionen Wählerstimmen, wenn Sie die Familien dazu nehmen. Aber ihre Organisation und Mobilisierung ist sehr schwierig. Das liegt auch daran, dass sich die Waldbesitzer nicht alleine als Waldbauer sehen und verstehen. Die Durchschnittsgröße an Waldbesitz liegt bei 2,5 Hektar. Wenn Sie einen Wald sozusagen nebenbei bewirtschaften und nicht direkt davon leben, trifft Sie eine politische Entscheidung zumindest gefühlt nicht unmittelbar. Das macht es manchmal schwierig, die eigenen Truppen zu sammeln.

ENTSCHEIDUNG: Wird den Waldbauern im medial-politischen Betrieb ihre Geduld und Beständigkeit zum Nachteil?

Zu Guttenberg: Ja, auf alle Fälle! Ich habe das schon oft mit Kollegen aus den Medien und aus anderen Verbänden besprochen. Unser Problem war es immer, dass wir versucht haben, unsere positiven Botschaften zu verkaufen, sich für diese aber kein Mensch interessiert hat.

ENTSCHEIDUNG: Im medialen Betrieb gilt die Regel „bad news are good news“.

Zu Guttenberg: Dieses Geschäft müssten wir wahrscheinlich erst erlernen, obwohl es mir gegen den Strich geht. Ich glaube, das widerspricht unserem Naturell. Gleichzeitig haben wir berechtigte Interessen zu vertreten. Aber dann eher mit unseren eigenen Mitteln und mit unserer eigenen Kultur.

ENTSCHEIDUNG: Sie sprachen von zwei Millionen kommunalen und privaten Waldbesitzern in Deutschland, vier Millionen Wählerstimmen. Es ist Wahljahr. Welche Reaktionen bekommen Sie aus der Politik?

Zu Guttenberg: Mein erstes Ziel ist es, unsere Truppen politisch zu sensibilisieren. Das gelingt uns immer mehr, auch, indem wir mehr in die Fläche hineingehen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir unser zweites Ziel erreichen: Aufmerksamkeit und politische Berücksichtigung. Das wird am anderen Ende der Leitung auch verstanden. Wir lassen uns einfach nicht mehr alles gefallen. Wir haben den Eindruck, dass unsere Werte zunehmend den Bach runtergehen. Deshalb müssen wir auf die Straße gehen. Und wir werden auf die Straße gehen. Und wir werden auch auf dem Wahlzettel entsprechend reagieren.

ENTSCHEIDUNG: Ein aktuelles politisches Großprojekt, in dem die Waldbauern eine wichtige Rolle spielen, ist die Energiewende. Sie haben gefordert, dass kein Energiegipfel mehr ohne die Waldbauern stattfindet. Werden Sie nun an den Planungen beteiligt?

Zu Guttenberg: Mittlerweile ja. Weil man verstanden hat, dass es ohne uns nicht geht. Minister Altmaier hat ganz richtig gesagt: Die Energiewende braucht Akzeptanz, ohne Akzeptanz gibt es keine Energiewende. Als Waldbesitzer kämpfen wir dabei an zwei Fronten. Zum einen redet ganz Deutschland, wenn es um erneuerbare Energien geht, von Wind, Wasser, Sonne. 70 Prozent der erneuerbaren Energie jedoch wird aus Biomasse gewonnen, davon 50 Prozent feste Biomasse, also Holz. Ohne Holz wird es nicht gehen. Um die 20-20-20-Ziele der Erneuerbare-Energien-Richtlinie zu erfüllen, brauchen wir eine Verdreifachung des Holz-Einsatzes in den nächsten zehn Jahren. Die andere Front betrifft das heiße Thema des Energienetzes, der Leitungstrassen. Diese Trassen sollen über unseren Grund und Boden laufen. Doch die aktuell gültigen Entschädigungsrichtlinien sehen lediglich Zahlungen von 10 bis 20 Prozent des Verkehrswertes vor. Das kann es nicht sein, vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Netzbetreiber private gewinnorientierte Unternehmen sind, die eine staatliche Rendite von neun Prozent garantiert bekommen. Die Betroffenen hingegen sollen abgespeist werden mit einer Einmalzahlung, mit Peanuts. Ein Netzausbau wird so nicht stattfinden, weil wir dem nicht zustimmen werden. Wir werden alle Instanzen durchlaufen, um das zu verhindern.

ENTSCHEIDUNG: Was genau fordern Sie?

Zu Guttenberg: Wir fordern einen sachgerechten Ausgleich, der sich am Marktwert orientiert, und eine wiederkehrende Vergütung, die sich an die staatlich garantierten Renditen der Netzbetreiber hält. Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum es hier einen Unterschied geben sollte. Man darf nicht übersehen: Wir verlieren unsere Produktionsgrundlage, den Wald, für immer. Ich unterstütze die von Minister Altmaier angedachte Bürgerbeteiligung. Aber wir fordern auch eine Betroffenenbeteiligung. Es reicht nicht, nur an den guten Willen zu appellieren.

ENTSCHEIDUNG: Haben Sie nicht die Sorge, dass die Waldbesitzer die nächsten „Wutbürger“ werden?

Zu Guttenberg: Dem sehe ich gelassen entgegen, weil wir berechtigte Ansprüche haben. Nicht nur bei der Energiewende, sondern auch in vielen anderen Bereichen findet die gesellschaftliche Entwicklung auf dem Rücken des ländlichen Raums statt. Irgendwann müssen wir aufstehen. Wenn wir so weitermachen, drücken wir den ländlichen Raum an die Wand. Symbiose zwischen Stadt und Land hört sich schön an, muss aber für beide Seiten von Vorteil sein.

ENTSCHEIDUNG: Sie sagen, dass die Waldbauern das Konzept der Nachhaltigkeit „leben“. Was heißt das konkret?

Zu Guttenberg: Fangen wir vielleicht mit den spröden Fakten an. Wir beschäftigen in der gesamten Holz-Branche, deren Fundament die Waldbesitzer sind, 1,2 Millionen Menschen in Deutschland. Wir erwirtschaften 170 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Das berührt den ökonomischen und sozialen Aspekt von Nachhaltigkeit. Ökologisch ist der Wald, das hat das Bundesumweltministerium kürzlich wieder bestätigt, der einzige Lebensraum in Deutschland mit einer signifikant positiven Entwicklung seit Jahrzehnten. Und er wächst beständig in Qualität wie Quantität. Warum gelingt uns das? Waldbewirtschaftung ist gelebter Generationenvertrag. Waldbauern müssen tagtäglich Entscheidungen treffen, die hundert Jahre gelten sollen. Waldbesitzer müssen tagtäglich in Dinge investieren, von dem sie selbst nichts haben, aber ihre Erben. Wir sind damit der einzige Wirtschaftsraum, der abseits der herrschenden Wirtschaftsparadigmen arbeitet, arbeiten muss. Dafür müssen wir uns auf bestimmte Grundlagen verlassen können: Die Familie, die Werte der Familie, die Stabilität des Staates und damit das Recht auf Eigentum. Eigentum ist die wirtschaftliche Grundlage der Freiheit. Wir handeln im Wissen, dass unsere Entscheidungen der nächsten Generation zu Gute kommen. Wenn dem nicht mehr so ist, wird uns die Arbeitsgrundlage entzogen.

ENTSCHEIDUNG: Sie haben bei der Übergabe des Weihnachtsbaums vor dem Bundeskanzleramt gegenüber der Politik den Wunsch geäußert, dass die Grundlagen der Nachhaltigkeit in unserem Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell erhalten bleiben mögen. Sie nannten explizit Eigentum, Familie, Freiheit und stabiler Staat. Sehen Sie diese Grundlagen in Gefahr?

Zu Guttenberg: Ja, und wie! Nehmen wir zum Beispiel das Eigentum: Die aktuellen Bestrebungen, die Erbschaftssteuer unter dem Deckmäntelchen der sozialen Gerechtigkeit zu verschärfen, richten immensen Schaden an, und zwar nachhaltig! Gleiches gilt für eine Vermögensabgabe oder eine Vermögensbesteuerung. Wenn wir dem Menschen die Motivation nehmen, für die nächste Generation Vorsorge zu leisten, dann züchten wir uns eine hedonistische Gesellschaft heran, in der die Familie keine Rolle mehr spielt. Warum soll ich für meine Kinder arbeiten, wenn ich weiß, dass die Erträge eh nicht dort ankommen? Wir können die Kollateralschäden solcher Entwicklungen heute noch gar nicht begreifen.

ENTSCHEIDUNG: Sie warnen vor staatlichen Maßnahmen, die eine hedonistische Kultur schaffen könnten. Ist es nicht vielleicht genau umgekehrt? Dominiert nicht schon heute eine hedonistisch geprägte Lebensweise, die mit ihren Ansprüchen finanziert werden will und die Politik unter Druck setzt, vorhandene Quellen anzuzapfen?

Zu Guttenberg: Sie haben vollkommen Recht. Wir erleben gerade im ländlichen Raum, wie die Anforderungen der Konsumgesellschaft letztlich unser gesamtes Wirtschaftssystem unterhöhlen. Unser Anspruch als Waldbauern ist es, hier als Regulativ aufzutreten. Wir warnen davor, dass unser Wirtschaftskarussell immer noch auf Konsum und Wachstum aus ist. Wir kritisieren, dass das Bruttosozialprodukt immer noch als Allheilmittel hingestellt wird, obwohl wir wissen, dass das in eine Sackgasse führt.

ENTSCHEIDUNG: Leiden wir in unserem wirtschaftlichen und auch politischen Denken an einer Wachstumsideologie?

Zu Guttenberg: Ja, und zwar ganz eklatant. Die Ursachen dafür liegen sehr tief. Dafür müsste man auf die Anfänge der industriellen Revolution schauen, als wir einen Wechsel vom landgebundenen Leben und der landgebundenen Produktion in eine der Natur entrückte Produktionsgesellschaft vollzogen haben. Aber auch heute gibt es große Zusammenhänge, die wir beachten müssen. Ich nenne Ihnen ein Beispiel aus dem Bereich der Forstwirtschaft. Wir wissen heute, dass wir hier in Deutschland mit Blick auf die politischen Ziele bei Energie und Klimaschutz und die Nachfrage nach nachwachsenden Produkten ein Defizit von 30 Millionen Festmetern Holz in den nächsten zehn Jahren zu bewältigen haben. Wir haben ein Defizit von 400 Millionen Festmetern in Europa. Und was machen wir? Wir legen weitere Flächen still, um Naturschutzziele durchzusetzen, und holen uns das Holz, das der Markt nun einmal verlangt, aus dem Rest der Welt, wo keine gesetzlichen Grundlagen im Sinne der Nachhaltigkeit gegeben sind. Das ist zumindest die Antwort der Grünen

ENTSCHEIDUNG: Was wäre denn Ihre Antwort?

Zu Guttenberg: Zum einen eine nachhaltige Intensivierung der Produktion und die „ökosoziale Marktwirtschaft“. Damit wir einen echten gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit schaffen, müssen wir endlich unsere natürlichen Ressourcen bewerten. Dazu gehören unser Boden, unsere Flüsse, unsere Wälder, sämtliche Rohstoffe, und ihre Veränderung über die Zeit. Und dazu gehört auch, das Wohlbefinden der nächsten Generation in unsere Wirtschaftlichkeitsrechnungen aufzunehmen.

ENTSCHEIDUNG: Dieses doppelte Generationenbewusstsein, Tradition im Sinne einer Wertschätzung für das Bisherige und Vision im Sinne der Verantwortung für das Kommende: Sollte diese Haltung nicht das Identifikationsmerkmal für bürgerliche Politik sein?

Zu Guttenberg: Sie sprechen mir aus der Seele. Ich gehe davon aus, dass man wenigstens bestrebt ist, danach zu handeln. Aber an vielen Ecken und Enden passiert das nicht. Das liegt im Wesentlichen am politischen Personal, das die historischen Zusammenhänge ebenso wie das damit einhergehende Wertesystem nicht mehr verinnerlicht hat. Und es liegt in meinen Augen am mangelnden Mut. Es mangelt nicht an Bewusstsein für fehlgeleitete Entwicklungen. Da wissen wir schon sehr viel. Aber es mangelt am Mut, „Stopp!“ zu rufen.

ENTSCHEIDUNG: Damit knüpfen Sie an einen der Großen aus der Geschichte der CDU an. Konrad Adenauer hat in seinem letzten Interview auf die Frage, worauf es in der Politik am meisten ankomme, geantwortet: „Auf den Mut“. Doch auch mutiges Handeln braucht eine Richtung. Müssen wir weg vom rein quantitativ verstandenen Wachstum hin zum qualitativen Wachstum?

Zu Guttenberg: Wachstum ist nicht alles. In einem Forstbetrieb, der seit Hunderten von Jahren besteht, da haben Sie gar kein Wachstum, sondern ein Äquilibrium. Sie leben aus den Erträgen, von den Zinsen, aber nicht von der Substanz. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz, eine Vollkostenrechnung. Aber die Partikularinteressen dominieren. Die Klammer fehlt uns, und die fehlt uns auch auf europäischer Ebene und erst recht auf internationaler Ebene.

ENTSCHEIDUNG: Vertreten Sie als Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Waldbesitzerverbände nicht auch Partikularinteressen? Ist die Aufgabe, eine Vollkostenrechnung zu machen und die verschiedenen Interessen in ein ganzheitliches politisches Konzept zusammen zu bringen, nicht eher die klassische Aufgabe von Volksparteien?

Zu Guttenberg: Ja, das wäre sie. Sie ist aber im Ansatz noch nicht wahrgenommen worden. Weil jede Partei damit auch in Bereichen anderer Gruppierungen und politischer Parteien wildern müsste, ja sogar sagen müsste: Jawohl, da habt ihr recht, das machen wir.

ENTSCHEIDUNG: Das dürfte ihnen mancher aus dem politischen Bereich als Träumerei vorhalten.

Zu Guttenberg: Und dennoch: Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist ein globaler Kulturentwurf, mit dem wir Entwicklungen verhindern könnten, die heute nachweislich schief laufen, eben nicht nur im Wald, sondern im gesamten gesellschaftlichen Raum.

ENTSCHEIDUNG: Wie sieht die Zukunft der nachhaltigen Fortwirtschaft aus?

Zu Guttenberg: Es gibt da mehrere Entwicklungen, die mich eher skeptisch stimmen: Die sich verändernden klimatischen Bedingungen, auf die wir uns mit großer Weitsicht einstellen müssen. Das zweite ist der politische Aktionismus, der uns unsere Arbeit erschwert und die Grundlagen unseres generationenübergreifenden Wirtschaftsansatzes insgesamt in Frage stellt. Und das dritte ist ein bedenklicher Wertewandel. Als Waldbesitzer von den Erträgen leben zu wollen, ist eine tägliche Verzichtserklärung. Gewinnmaximierung im Wald funktioniert nicht. Das steht dem andauernden Aufruf zur totalen Selbstverwirklichung im Sinne einer persönlichen und sofortigen Gewinnmaximierung entgegen.

ENTSCHEIDUNG: Manche Soziologen stellen zumindest bei der jungen Generation eine Rückbesinnung auf Werte fest, die einem nachhaltigen Leben entsprechen.

Zu Guttenberg: Ich bin da eher pessimistisch eingestellt. Denn viele, die sich rückbesinnen, finden nichts mehr vor. Denken Sie an die Bildung durch ein gutes Schulsystem, die religiöse Orientierung durch das Vorbild gläubiger Eltern, die politische Führung durch große Persönlichkeiten, Vorbilder. Ich sehe das zunehmend verschwinden oder bereits verschwunden und damit jungen Leuten, auch beim besten Willen, nicht mehr zugänglich.

ENTSCHEIDUNG: Ein Wort zur Rolle der Jungen Union in dieser Situation?

Zu Guttenberg: Ich verbinde mit ihnen die Hoffnung, dass Sie verschollen gegangene Grundlagen einer im besten Sinne bürgerlichen Haltung für sich selbst erarbeiten, für die breite Gesellschaft aufbereiten und vehement in der Öffentlichkeit vertreten.

ENTSCHEIDUNG: Vielen Dank für das Gespräch, Herr zu Guttenberg.

Über Philipp zu Guttenberg:

Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, geboren 1973, studierte im schottischen Edinburgh Forstwirtschaft und Ökologie. Seit 2007 bekleidet der dreifache Familienvater das Amt des Vizepräsidenten des Europäischen Waldbesitzerverbandes (CEPF), seit März 2010 fungiert er als Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW). Im Juni 2010 wurde zu Guttenberg zudem ins Präsidium des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) gewählt.

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