Herzlichen Glückwunsch zum Siebzigsten!

Die Junge Union ist die erfolgreichste politische Jugendorganisation in Deutschland. Ihr Erfolgsgeheimnis ist die ausgewogene Mischung zwischen Politik und gemeinschaftlichen Unternehmungen, nicht zuletzt dem gemeinsamen Feiern. Die Junge Union zeigt, dass Politik mit dem Leben junger Menschen verbunden ist.

Als ich vor etwas mehr als fünfzig Jahren zur Jungen Union kam, standen einige politische Inhalte klar im Vordergrund: Ein Europa ohne Grenzen, die Wiedervereinigung Deutschlands, das christliche Menschenbild als Gegenentwurf zum Kommunismus.

Aber es ging natürlich auch um gemeinsame Freizeitaktivitäten mit Freunden, die man in der Jungen Union getroffen hat. In meiner Jugendzeit war es eben etwas Außergewöhnliches, ein Wochenende zur politischen Bildung in einem Hotel verbringen zu können, so einfach das Hotel gewesen sein mag.

Die politische Bildung war ein zentrales Thema unserer Zeit. Nur gut vorbereitet konnten wir die Diskussionen in den Veranstaltungen anderer Parteien bestehen. Da-neben hat man in der Jungen Union auch gelernt, wie Personalentscheidungen vorbereitet und Mehrheiten organisiert werden.

Auch was vielfach in unserer Gesellschaft für unmöglich gehalten wird, das geschah und geschieht in der Jungen Union regelmäßig: Jeder von uns hat in der Jungen Union Freundschaften gegründet, die ein Leben lang halten. Dafür bin ich ihr besonders dankbar.

Und da war natürlich auch das Kräftemessen mit der Mutterpartei.

Manche Themen, um die es dabei ging, sind in unserer heutigen Zeit noch aktuell: Ich erinnere mich sehr genau daran, wie aussichtslos es schien, bei einer Kommunalwahl Kandidaten der Jungen Union in der vorderen Hälfte der Liste zu platzieren. Groß war die Aufregung dann, als wir in der Lokalzeitung erwogen, eine eigene Liste der Jungen Union aufzustellen. Natürlich wurde die Junge Union dann auf der CDU-Liste berücksichtigt.

Ein anderes Mal setzten wir in monatelangen öffentlichen Diskussionen mit der eigenen CDU-Stadtratsfraktion ein Jugendhaus durch, das die Fraktion vorher abgelehnt hatte.

Diese beiden Beispiele zeigen, dass wir die Kommunalpolitik als das Hauptbetätigungsfeld sahen. Wir hatten konkrete Projekte und genossen natürlich eine hohe Aufmerksamkeit bei der Lokalpresse.

Eine besondere Herausforderung war die Zeit der bildungspolitischen Debatten. Alles, was heute selbstverständlich ist, musste damals erstritten werden. Vor allem die bessere Beteiligung von Schülern an der Verantwortung für die Schule war Streitpunkt. Dass vor allem die Schulleitungen mit CDU-Leuten besetzt waren, hat diese Diskussionen für uns übrigens nicht einfacher gemacht.

Die Junge Union ist die Zukunft von CDU und CSU. Deshalb ist es für uns, die wir aus der Jungen Union herausgewachsen sind, eine Selbstverständlichkeit, die Junge Union zu unterstützen. Es bedeutet aber auch, Vorschläge und Forderungen der Jungen Union ernst zu nehmen, sie zu diskutieren und sie dann mit überzeugenden Argumenten zu beurteilen.

Ich bin stolz auf unsere Junge Union und freue mich mit ihr.

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